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Autor: J. Forneck, Hermann
Titel: Doppelter Bezug von pädagogischer Theorie und Praxis als zentrales Professionalisierungsziel.
Quelle: In: Beiträge zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung, 33 (2015) 3, S. 345-355
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Sprache: deutsch
Dokumenttyp: online; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0259-353X
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-139071
Schlagwörter: Lehrerbildung; Professionalisierung; Theorie-Praxis-Beziehung
Abstract: Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts taucht die Metapher einer «praxisfernen Theoretisierung» bei Reformen der Lehrerinnen- und Lehrerbildung als antireformistischer Reflex auf. Sie durchzieht deren Professionalisierungsgeschichte bis heute und wird periodisch skandalisierend aktualisiert, um eine engere Ausrichtung der «Ausbildung» auf Praxis zu fordern. Ich möchte im Folgenden einer doppelten Fragestellung nachgehen. Einerseits möchte ich fragen, ob es eine solche Vermittlung von Theorie und Praxis überhaupt geben kann. Andererseits möchte ich den eigentlichen Ort der Kritik an der Weiterentwicklung der Lehrerinnen- und Lehrerbildung bestimmen. Es wird sich dabei zeigen, dass man sich einerseits mit der Denkfigur der Vermittlung von Theorie und Praxis eine Reihe von Problemen einhandelt und dass andererseits die Kritik der antireformistischen Reaktion nicht eigentlich auf dieses Verhältnis zielt. Abschliessend entwickle ich eine professionstheoretische Perspektive der Einübung eines doppelten Bezugs von Theorie auf Praxis und vice versa.

From the middle of the 19th century onwards, the metaphor of «impractical theorization» has accompanied reforms of teacher education as a persistent mark of an anti-reformist reflex, pervading the history of the professionalization of teacher education until today. From time to time, this issue is brought up anew when it comes to intense calls for a closer alignment of «academic education» with practice. In what follows, I would like to pursue a twofold question. On the one hand, I would like to ask whether mediation between theory and practice is possible at all. On the other hand, I would like to focus the actual locus of the criticism raised against the development of teacher education. As a result it will turn out that, first, by invoking the idea of the mediation between theory and practice a lot of problems arise, and that, second, anti-reformist criticism is not in fact aimed at this relationship. Finally, I shall develop a profession-related/institutional theory perspective on how to rehearse the double relationship between theory and practice and vice versa.
Erfasst von: pedocs
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