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FIS Bildung Literaturdatenbank - Vollanzeige

Autor: Gruhn, Wilfried
Titel: Weisen des Hoerens - Ebenen des Verstehens.
Quelle: In: Musik & Bildung, 21 (1989) 3, S. 132-138     Pfeil auf den Link... Verfügbarkeit 
Sprache: deutsch
Dokumenttyp: gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0027-4747
Schlagwörter: Schulnote; Sachinformation; Hörtheorie; Hörvorgang; Musik; Musikalische Sozialisation; Musikalische Wahrnehmung; Musikästhetik; Musikpsychologie; Schönberg, Arnold
Abstract: Der Autor geht - nach einleitenden Bemerkungen ueber die Etymologie des Verbs hoeren - von der zentralen These aus, dass Hoeren kein bloss abbildender Vorgang ist, sondern immer schon eine Interpretationsleistung einschliesst. Hierbei kann er sich auf Forschungen der kognitiven Psychologie stuetzen, die darueber hinaus ergeben haben, dass dieser Interpretationsakt an den vorgaengigen Erwerb "kognitiver Schemata" gebunden ist, die sich im (Lern-)Prozess der Sozialisation und "Enkulturation" herausbilden. Vor diesem Hintergrund unterscheidet der Verfasser zwei "Weisen des hoerenden Umgang mit Musik": eine kognitiv wahrnehmende, in der Musik als "Gegen-Stand des Erkennens" fungiert, und eine perzeptiv empfindende Raktion auf Musik als Spiegel seelischen Erlebens". Dass der Akt des Verstehens, der Sinngebung resp. Sinnprojektion" einen Verstehenshorizont voraussetzt, verdeutlicht der Verfasser am Klavierstueck Nr. 2 aus Schoenbergs op. 19: Eine bestimmte musikalische Erfahrung (harmonische und metrische Elemente des Laendlers/ Walzers) ist noetig, um das Stueck als "erstarrten Walzertakt" zu interpretieren und weitergehende Deutungen daraus abzuleiten.
Erfasst von: Hessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update: 1998_(CD); 2001/1
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