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Autor: Masschelein, Jan
Titel: Die ergebnislose und funktionslose Erziehung. Gemeinschaft, Oeffentlichkeit und Immanenz.
Quelle: In: Zeitschrift für Pädagogik, 37 (1991) 1, S. 65-80
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Beigaben: Literaturangaben
Sprache: deutsch
Dokumenttyp: online; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0044-3247
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-124649
Schlagwörter: Erziehung; Pädagogik; Erziehungswissenschaft; Theorie
Abstract: Die Erfahrung des Verlusts einer absoluten Gemeinschaft, die für die Pädagogik als modernes theoretisches Projekt grundlegend ist, ergibt sich als Erfahrung von Kontingenz und Widerstreben (Schleiermacher). Ich will nachweisen, daß sich eine Konzeptualisierung der Erziehung entwickelt hat, die zwar von dieser Kontingenz weiß und sich des Widerstands bewußt ist, jedoch zugleich diesen Phänomenen keine systematische Bedeutung beimißt. Ich argumentiere, daß die Neutralisierung dieser Erfahrungen stattfindet, weil die, vollkommene Gemeinschaft', wie Schleiermacher darstellt, Richtpunkt der Erziehung bleibt, und diese.vollkommene Gemeinschaft' eigentlich in gewissem Sinne als immanent betrachtet wird. Das (verlorene) Absolute (im Sinne von, ohne Beziehung') kehrt wieder in einer doppelten und symmetrischen Figur dieser Immanenz: das, bildsame' Individuum und die, sich selbst aufklärende Öffentlichkeit'. Ich schlage eine alternative Interpretation vor, in der der Verlust der Gemeinschaft begriffen wird als ein Verlust der Immanenz. Dieser Verlust ist genau in einem anderen Sinne konstitutiv für die Gemeinschaft. Die Gemeinschaft ist nicht.vollkommen', das Prinzip der Gemeinschaft ist Unvollendung und Unterbrechung. Kontingenz und Widerstand, als Ausdruck dieser Gemeinschaft, sind nicht nur als Probleme' für die Erziehung zu betrachten, sondern als konstitutiv für sie. Die Erziehung hat nicht die Aufgabe, die Kontingenz und den Widerstand zu neutralisieren, sondern die Gemeinschaft, offen' zu halten. (DIPF/Orig.).
Erfasst von: Landesinstitut für Schule, Soest
Update: 1998_(CD); 2001/1
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