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Autor/inKammeyer, Katharina
Titel„Mir wird nichts mangeln“ (Psalm 23)? Ein Beitrag zu Klassismusreflexivität aus der inklusionsorientierten Unterrichtsforschung.
Paralleltitel: “I Shall Not Want” (Psalm 23)? Reflecting on classism in inclusion-oriented educational research.
QuelleIn: Theo-Web : Zeitschrift für Religionspädagogik, 24 (2025) 2, S. 123-138
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1863-0502
DOI10.25656/01:34635 10.58069/theow.2025.2.63
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-346358
SchlagwörterKlassismus; Reflexivität; Inklusion; Religionsunterricht; Praxeologie; Unterrichtsforschung; Gerechtigkeit; Grundschule; Unterrichtsbeobachtung; Nordrhein-Westfalen; Empirische Untersuchung
AbstractDieser Beitrag untersucht Klassismusreflexivität im Religionsunterricht mittels praxistheoretischer Unterrichtsforschung. Es werden zwei Perspektiven eingenommen: top down, basierend auf Leitlinien der Inklusiven Religionspädagogik der Vielfalt, und bottom up hinsichtlich Praktiken im Religionsunterricht. Anhand einer Unterrichtsreihe zu Sankt Martin und Psalm 23 werden Freiräume, Engführungen und mögliche Erweiterungen der Reflexion von Armut, Hilfe und Bedürftigkeit diskutiert. Rekonstruieren lässt sich ein Verständnis von Hilfe ohne die Adressierung eigenen Mangels bzw. Hilfebedarfs gegenüber einer schulkulturell ausgeprägten Praxis von (Peer-)Hilfe. Außerdem wird eine Leistungsorientierung sichtbar, die eigene Bedürfnisse teils ausblendet, teils aufgreift. Die Frage, was Kinder als ungerecht erleben, wird im Unterricht nicht gestellt. Egalität und Gerechtigkeit als spannungsvolle Verheißungen werden als Potenziale inklusiver religionsdidaktischer Klassismusreflexivität diskutiert. (DIPF/Orig.)

This article examines classism reflexivity in religious education using practice-theoretical teaching research. Two perspectives are adopted: top-down, based on guidelines for inclusive religious education, and bottom-up focusing on classroom practices. Based on a unit on Saint Martin and Psalm 23, the article discusses scope, limitations and possible extensions of reflection on poverty, help and need. It is possible to reconstruct an understanding of help that does not adress one’s own need for assistance, in contrast to a school culture shaped by practices of (peer) helping. In addition, a performance orientation becomes visible that partly ignores and partly addresses one's own needs. The question of what children experience as unfair is not raised in class. Equality and justice as exciting promises are discussed as potentials for inclusive religious didactic classism reflexivity. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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