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Autor/inFickermann, Detlef
TitelDaten für Taten. Verbesserung der Datengrundlagen für zielgerichteteres politisches Handeln zur Eindämmung und Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie.
Paralleltitel: Data to act upon. Improving the data basis for targeted political action to contain and overcome the consequences of the Corona pandemic.
QuelleIn: Die deutsche Schule, 113 (2021) 2, S. 227-242
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0012-0731; 2699-5379
DOI10.31244/dds.2021.02.09
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-222418
SchlagwörterPandemie; COVID-19; Auswirkung; Schulschließung; Daten; Lerndefizit; Lernstand; Schüler; Politische Entscheidung; Schulsystem; Datenanalyse; Datenschutz; Datensammlung; Statistik; Bildungsstatistik; Datenerhebung; Deutschland
AbstractDaten bilden während der Corona-Pandemie die Basis für weitreichende politische Entscheidungen im Bund, in den Ländern und in den Kommunen und beeinflussen damit massiv den Alltag und die Gesundheit von Millionen Menschen. Jedoch fehlen viele Daten zum Infektionsgeschehen und vorhandene Daten aus anderen Bereichen werden nicht ergänzend für vertiefte Analysen genutzt. Beschrieben werden die aktuell vorhandenen Schuldaten sowie die darüber hinausgehenden Datenerfordernisse für das geplante Bund-Länder-Programm zur Schließung von coronabedingten Lern- bzw. Kompetenzlücken der Schüler*innen und dessen Evaluation. Ergänzend werden Ansätze zur Identifikation von kleinräumigen Infektionsclustern und zu berufsgruppen- und branchenspezifischen Auswertungen vorgeschlagen. Den Vorschlägen gemein ist die Nutzung von kleinräumigen Daten sowie die Inanspruchnahme eines vertrauenswürdigen Dritten, um datenschutzkonform (Individual-)Daten aus unterschiedlichen Quellen miteinander verknüpfen und für vertiefte Auswertungen als Grundlage für evidenzbasierte politische Entscheidungen zur Verfügung stellen zu können. (DIPF/Orig.)

This paper discusses the fact that in Germany, many of the extensive political decisions pertaining to the Corona Pandemic lack adequate evidence as a basis. Yet these decisions exert a massive influence on the daily life and health of millions of people. Data on the development of infections are, however, often incomplete, and chances to connect them to existing data from other areas are being missed. The article thus describes currently existing school data and the data requirements beyond them with regard to upcoming political decisions on the closing of students’ competency gaps and its evaluation. Furthermore, approaches to identifying small-range infection clusters and possibilities for job-specific and sectoral analyses are proposed. The different suggestions share the ideas of using small-range data and utilizing a trusted third party to connect data from different sources and, in accordance with data privacy laws, make them available for deepened analyses, thus providing a basis for evidence-based political decisions. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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