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Autor/inRothland, Martin
TitelDie "Lehrerpersönlichkeit": das Geheimnis des Lehrberufs?
Paralleltitel: The "teacher personality": secret of the teaching profession?
QuelleIn: Die deutsche Schule, 113 (2021) 2, S. 188-198
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0012-0731; 2699-5379
DOI10.31244/dds.2021.02.06
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-222389
SchlagwörterLehrer; Lehrberuf; Lehrerpersönlichkeit; Professionalisierung; Professionalität; Lehrerbildung
AbstractDie ungebrochene Popularität der Idee der „Lehrerpersönlichkeit“ beschränkt sich nicht – wie angenommen wird – auf die Selbstentwürfe berufserfahrener Lehrer*innen. Vielmehr offenbaren auch der neuere akademische Lehrer*innenbildungsdiskurs ebenso wie die wissenschaftliche Diskussion zum Lehrberuf eine erstaunliche Beharrlichkeit des Konstruktes. Die „Lehrerpersönlichkeit“ wird mit der Begründung, dass sie ausschlaggebend für den Lernerfolg der Schüler*innen sei, als Ziel der Lehrer*innenbildung und Professionalisierung als Persönlichkeitsbildung entworfen und gefordert. Zugleich sei die „Lehrerpersönlichkeit“ aber nicht recht bestimmbar, nicht zu operationalisieren oder zu messen. Sie erscheint vielmehr als universelle Antwort auf das, was im Lehrberuf nicht erklärbar und nicht empirisch rekonstruierbar ist. Was aber nicht zu bestimmen ist, was nicht (be)greifbar erscheint, das kann nicht erlernt und vermittelt werden. Insofern ist die Forderung, Professionalisierung für und Professionalität im Lehrberuf an die Ausbildung der „Lehrerpersönlichkeit“ zu knüpfen, gar nicht einzulösen. (DIPF/Orig.)

The popularity of the idea of a “teacher personality” is not limited to the self-awareness of experienced teachers. The newer academic discourse on teacher education, as well as the academic discussion on the teaching profession, reveal an astonishing persistence of the construct. Because of its assumed decisiveness for the learning success of pupils, the “teacher personality” is designed and demanded as the goal of teacher education and professionalization as personality development. At the same time, the “teacher personality” seems indeterminable, as if it can neither be operationalized nor measured. Rather, it appears as a universal answer to what cannot be explained or empirically reconstructed about the teaching profession. But what cannot be determined, what does not seem to be comprehensible, can hardly be learned or taught. In this respect, the demand to link professionalization for and professionalism in the teaching profession to the training of the “teacher personality” cannot be met at all. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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