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Autor/inKnoll, Michael
TitelAnders als gedacht. John Deweys Erziehung zur Demokratie.
Paralleltitel: Differently than thought. John Dewey's education for democracy.
QuelleIn: Zeitschrift für Pädagogik, 64 (2018) 5, S. 700-718
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BeigabenLiteraturangaben S. 715-718
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0044-3247
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-221702
SchlagwörterDemokratische Bildung; Erziehungsstil; Gesellschaft; Selbstbestimmung; Kind; Laborschule; Lehrer; Schüler-Lehrer-Beziehung; Unterricht; Freiheit; Demokratie; Politik; Politische Bildung; Konzeption; Jugendlicher; Dewey, John
AbstractJohn Dewey gilt allgemein als, Vater' der Demokratiepädagogik. Sein Buch "Demokratie und Erziehung" von 1916 soll die entscheidende Wendung herbeigeführt haben, um den Kindern in Erziehung und Schule Stimme und Einfluss zu geben. Doch die Vorstellungen, die vor allem in Deutschland über Deweys Demokratiekonzept bestehen, stimmen nicht mit seinen Ansichten überein. Dewey vertrat in der Schule nicht die Freiheit des Handelns und das Recht auf Selbstbestimmung, diese Privilegien waren den Erwachsenen vorbehalten, vielmehr gestand er den Schülern nur die Freiheit des Denkens und das Recht auf Widerstand zu. Dementsprechend plädierte er für einen Erziehungsstil der LehrerInnen, der die Zustimmung und Mitarbeit der SchülerInnen durch sozial-integrative Verhaltensweisen sicherstellen sollte. Von einer Lehrkraft, die sich lediglich als BeraterIn und ModeratorIn verstand, konnte auch an der von ihm gegründeten Laborschule in Chicago nicht die Rede sein. (DIPF/Orig.)

John Dewey is widely regarded as the "father" of civic education. His book "Democracy and Education" published in 1916 is said to have initiated the decisive turn to give the students voice and influence in education and schooling. But the notions that exist particularly in Germany about Dewey's concept of democracy do not agree with his own views. Dewey did not bestow upon the students the freedom of activity and the right of self-determination - these privileges were preserved for adults, he conceded the students merely the freedom of thinking and the right of resistance. Accordingly, Dewey advocated a style of teaching that should ensure the students' approval and collaboration through social-integrative practices. A teacher who considered himself just a consultant or moderator was out of the question at Dewey's Laboratory School. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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