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Autor/inKotte, Volker
Titel"Durchläufer" und "Drop-Outs". (Dis-)Kontinuitäten von Ausbildungsverläufen im dualen System.
Paralleltitel: (Dis-)Continuities and dropouts in careers in vocational training and education in Germany.
QuelleIn: Zeitschrift für Pädagogik, 64 (2018) 4, S. 441-460
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BeigabenIllustrationen
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0044-3247
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-221611
SchlagwörterBildungserfolg; Bildungsbiografie; Bildungsabschluss; Ausbildung; Berufsausbildung; Berufliche Integration; Duales Ausbildungssystem; Statistik; Abbruch; Wirkung; Deutschland
AbstractAm Beispiel der Ausbildungsanfänger_innen des Jahrganges 2005 in Deutschland wird gezeigt, dass der Anteil 'echter' Ausbildungsabbrüche im dualen System etwas mehr als 6 % beträgt. Fast 90 % des Jahrganges erreichen bis Mitte Zwanzig einen Berufsabschluss oder eine weitergehende Qualifikation. Wird nur eine anerkannte Berufsausbildung betrachtet, sind es fast 80 % der Ausbildungsanfänger_innen. Die Mehrheit aller Ausbildungen im dualen System (rund 73 %) verläuft in kontinuierlicher Form, d. h. es gibt weder zeitliche Unterbrechungen noch Wechsel der Berufsordnungen. Zwischen dem Ausbildungsverlauf, dem erfolgreichen Abschluss und der späteren Arbeitsmarktintegration werden Zusammenhänge deutlich: Personen mit kontinuierlichen Ausbildungsverläufen weisen höhere Beschäftigungszeiten und geringere Verweildauern in Arbeitslosigkeit auf als diskontinuierliche Ausbildungsverläufe. Problematisch erweist sich die Situation für diejenigen, die eine Ausbildung abbrechen und auch später keine berufliche Qualifikation erreichen: Hier ist in vielen Fällen von keiner gelungenen oder nur einer ungünstigen Arbeitsmarktintegration auszugehen. (DIPF/Orig.)

This study examines the careers of a cohort of young people who started their vocational education and training in Germany in 2005. By 2013, i. e. when the majority of the cohort of 2005 had reached their mid-twenties, 80 % had been awarded vocational degrees and approximately 6 % of the cohort had dropped out. A majority of 73 % of the cohort has remained in vocational education continuously and remained in the profession they initially chose. Their careers are also associated with subsequent labour market success. In comparison with their peers, who have discontinuous careers in vocational education, they are employed longer and have fewer periods of unemployment. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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