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Autor/inWinkler, Oliver
TitelRäumliche Distanz und soziale Ungleichheit bei der Hochschulwahl in Frankreich.
Paralleltitel: Spatial distance and social inequality in higher education choice in France.
QuelleIn: Zeitschrift für Pädagogik, 64 (2018) 4, S. 486-510
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0044-3247
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-221639
SchlagwörterBefragung; Bildungsexpansion; Soziale Ungleichheit; Soziale Herkunft; Eltern; Differenzierung; Standort; Wohnort; Distanz; Mobilität; Einkommen; Forschungsstand; Studienwahl; Hochschule; Hochschulwesen; Einflussfaktor; Raum; Studienanfänger; Frankreich
AbstractIn Kontinentaleuropa gehört Frankreich zu den Ländern, die eine lange Tradition von vertikaler Differenzierung im Hochschulsystem aufweisen. Unterschiede im französischen Hochschulangebot sind eng an eine räumliche Verteilungsstruktur gekoppelt, sodass bei entsprechendem Studienwunsch an einer bestimmten Hochschule gewisse Entfernungen zurückgelegt werden müssen. Hierzu wird die Hypothese entwickelt, dass Angehörige höherer Sozialschichten und mit guten schulischen Leistungen entfernter vom Heimatort studieren. Daten von Conditions de vie des étudiants 1994-2010 bestätigen dies für Personen aus höheren Bildungsmilieus und mit hohem individuellem Bildungskapital. Das Einkommen der Eltern hat keinen Effekt, was zeigt, dass Geld unter Berücksichtigung von Bildung in Frankreich eine untergeordnete Rolle spielt. Es wird diskutiert, dass die Wahl entfernter Einrichtungen durch höhere Statusgruppen institutionelle Differenzierung mitproduziert. (DIPF/Orig.)

In continental Europe, France has a long tradition of stratification in higher education (HE) that is strongly linked to a spatial distribution structure. Preferences for certain higher education institutions require some willingness for spatial distance on the part of the students, as institutions are differently located and stratified in France. Theory assumes that students from higher social classes and students with higher school degrees are more likely to study further away from their hometown. Using data by Conditions de vie des étudiants 1994-2010, this assumption is confirmed for students originating from highly educated families and for those with higher personal educational capital. Parental income has a low impact which reveals that money plays a minor role in France when education is controlled for. The paper concludes that the choosing of more distant HE institutions by higher social groups has effects on institutional differentiation as well. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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