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Sonst. PersonenPanagiotopoulou, Argyro (Hrsg.); Rohlfs, Carsten (Hrsg.)
TitelLernbiografien im sozialen Kontext. Dokumentation und Auswertung einer internationalen Fachtagung in Siegen vom 06. bis 08. September 2000.
QuelleSiegen: Universität (2001), 282 S.
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BeigabenIllustrationen; grafische Darstellungen
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie
ISBN3-00-008533-5
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-221320
SchlagwörterKindheitsforschung; Lehr-Lern-Forschung; Lernbiografie; Schulische Ausbildung; Außerschulisches Lernen; Lernen; Biographie; Situativer Kontext; Lebensbedingungen; Kind; Jugendlicher; Sozialer Kontext; Lernprozess; Lernentwicklung; Kindheit; Biografisches Lernen; Sozialpädagogik; Schulbildung; Projekt; Empirische Forschung; Fallstudie; Qualitative Forschung; Quantitative Forschung; Längsschnittuntersuchung; Methode; Konferenzbericht; Deutschland
AbstractLebenserfahrung und Lernentwicklung von Kindern und Jugendlichen beeinflussen sich wechselseitig intensiv. Obwohl im wissenschaftlichen Diskurs der letzten Jahre die Bedeutung dieser Wechselwirkungen zunehmend betont wurde, hat sich die Erforschung von Lernbiografien in der Forschungspraxis noch nicht etabliert. Die gegenwärtige Lehr-Lern-Forschung, die eher pädagogisch-psychologisch ausgerichtet ist, fokussiert vorrangig die fachlichen Lernentwicklungen: Primär werden schulische Leistungen und die damit zusammenhängenden Bedingungsfaktoren quantitativ-statistisch untersucht. Die Lebensbedingungen heutiger Kinder und Jugendlicher bleiben dabei überwiegend unberücksichtigt. In qualitativen, eher soziologisch ausgerichteten Kindheits- und Jugendstudien der letzten Jahre, die in der Regel auf Einzelfallstudien basieren, werden hingegen die subjektiven Lebenswelten der Heranwachsenden rekonstruiert. Dafür wird die Erforschung ihrer fachlichen Lernleistungen weitgehend vernachlässigt. Das Projekt „Lernbiographien im schulischen und außerschulischen Kontext“ (LISA&KO) geht den Verbindungen zwischen lebensweltlichen und schulischen bzw. fachbezogenen Lernprozessen inhaltlich wie auch forschungsmethodisch systematisch nach. Einerseits sollen die Lebensbedingungen und -erfahrungen, andererseits die fachlichen Lernentwicklungen von heutigen Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Dimensionen und aus unterschiedlichen Perspektiven über Serien von Fallstudien im Längsschnitt dokumentiert werden. Bereits erprobte qualitative und quantitative Forschungszugänge der gegenwärtigen Lehr-Lern-Forschung und der Kindheitsforschung werden dabei miteinander kombiniert. VertreterInnen dieser beiden Forschungsparadigmen, nicht nur aus dem deutschsprachigen Raum, haben aus diesem Grund im September 2000 an einer Fachtagung in Siegen teilgenommen, die im vorliegenden Sammelband dokumentiert wird. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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