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Autor/inn/enLindblad, Sverker; Lindqvist, Anders; Runesdotter, Caroline; Wärvik, Gun-Britt
TitelIn education we trust: on handling the COVID-19 Pandemic in the Swedish welfare state.
Paralleltitel: Wir vertrauen auf Bildung: zum Umgang mit der Corona-Pandemie im schwedischen Wohlfahrtsstaat.
QuelleIn: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 24 (2021) 2, S. 503–519
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BeigabenLiteraturangaben, Tabellen
Spracheenglisch
Dokumenttypgedruckt; online; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1434-663X
DOI10.1007/s11618-021-01001-y
SchlagwörterCovid-19; Schulpolitik; Schulalltag; Vertrauen; Bewältigung; Bildungspolitik; Pandemie; Schule; Schweden;
AbstractKeeping schools open was an active strategy in Sweden to meet the threats of the COVID-19 pandemic. In this article we analyze how a collection of welfare state agents with different tasks, resources and interests in interaction formed an assemblage in their responses to the pandemic and how education thereby became part of a strategy to keep the society going. The inquiries concern what this tells us about education as framed and constrained as a part of society. Our observations are based on statements presented by the government and public agencies, mass media and websites. We identified an assemblage of interwoven agents such as institutions, laws, regulations and recommendations, pandemic manuals, statistics and media. All these were brought together by actions and ideas to handle a pandemic when there were no preventive vaccines. The overarching principle was to educate the population to competent actions in dealing with the pandemic. To keep schools open was part of that principle combined with caretaking ambitions. This assemblage looked like a centralistic machine but it was not; risks were pushed back to local authorities and schools. In conclusion, we note that education is vital in the overarching strategy to deal with the pandemic in Sweden in terms of trust in people and governmentality. (Orig.).

Im Umgang mit der Corona-Pandemie entschied sich die schwedische Regierung bewusst dafür, Schulen offen zu halten. Im vorliegenden Artikel analysieren wir, wie ausgewählte Entscheider im Wohlfahrtsstaat mit unterschiedlichen Aufgaben, Ressourcen und Interessen interagierten und zu einer gemeinsamen Strategie in Bezug auf die Pandemie gelangten. Bildung wurde dabei zum Element einer Gesamtstrategie mit dem Ziel, die Gesellschaft funktionsfähig zu halten. Wir gehen der Frage nach, was dies über Bildung im Kontext ihrer Rahmung und Beschränkung durch die Gesellschaft aussagt. Unsere Analysen beruhen auf Verlautbarungen der Regierung und öffentlicher Einrichtungen, Beiträgen in Massenmedien und Websites. Wir konnten ein Netz von Handlungsträgern und deren Verflechtungen in Institutionen, Gesetze, Regelungen und Empfehlungen, Handreichungen zu Pandemien, Statistiken und Medien identifizieren. Die Ideen und Aktionen beziehen sich auf die Phase, in der es noch keine Schutzimpfungen gegen die Corona-Pandemie gab. Dem Ganzen übergeordnet war die Leitidee, die Bevölkerung zum kompetenten Umgang mit der Pandemie zu erziehen. Die Offenhaltung des Schulbetriebs war ein wichtiger Pfeiler in der Strategie, verbunden mit dem Gedanken der Fürsorge. Was auf den ersten Blick wie ein zentralistisch organisierter Apparat anmutet, war es bei genauerem Hinsehen nicht: Risiken wurden doch auf die lokale Ebene und die Schulen verlagert. Zusammenfassend stellen wir fest, dass der Bildung in der schwedischen Strategie des Umgangs mit der Corona-Pandemie eine Schlüsselrolle zukommt – bei einer lenkenden Rolle der Regierung und zugleich Vertrauen in die Bevölkerung. (Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
UpdateNeueintrag 2021-05
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