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Autor/inBusse, Robin
TitelÜbergangsverläufe am Ende der Sekundarstufe I. Erklärungsansätze für soziale und migrationsbezogene Ungleichheiten.
Paralleltitel: Educational trajectories after secondary school. Explaining social and migration-related inequalities.
QuelleBielefeld: wbv Media (2020), 232 S.
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Dissertation, Universität Göttingen, 2020
ReiheBerufsbildung, Arbeit und Innovation - Dissertationen / Habilitationen. 60
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie
ISBN978-3-7639-6133-7
DOI10.3278/6004818w
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-212309
SchlagwörterÜbergang Schule - Beruf; Übergang Ausbildung - Beruf; Berufsausbildung; Bildungsverlauf; Ungleichheit; Disparität; Effekt; Migration; Auswirkung; Sekundarstufe I; Soziale Ungleichheit; Migrationshintergrund; Herkunft; Übergang; Soziale Herkunft; Rational-Choice-Theorie; NEPS (National Educational Panel Study); Längsschnittuntersuchung; Sequenz; Analyse; Deutschland
AbstractWem gelingt am Ende der allgemeinbildenden Sekundarstufe I ein nahtloser Übergang in eine vollqualifizierende Berufsausbildung, und wer beschreitet anderweitige (Bildungs-)Wege? Anhand der Startkohorte 4 des Nationalen Bildungspanels (NEPS) werden Übergangsmuster von Schulentlassenen der Sekundarstufe I im Längsschnitt analysiert sowie die theoretischen Entstehungsmechanismen sozialer und migrationsbezogener Bildungsungleichheiten empirisch geprüft. Hierbei fragt der Autor, in welchem Maße Ungleichheiten in den Übergangsverläufen der Jugendlichen auf herkunftsbedingte Ressourcen der Familie, primäre und sekundäre Herkunftseffekte sowie auf herkunftsspezifische Bildungserwartungen und -ansprüche des sozialen Umfeldes zurückzuführen sind. Die Befunde zeigen, dass rationale Bildungsabwägungen und soziale Bezugsgruppeneinflüsse maßgeblich den Übergangsverlauf von Jugendlichen beeinflussen, aber auch im beträchtlichen Maße zur Erklärung von Bildungsungleichheiten beitragen. Durch das Aufdecken ungleichheitsrelevanter Mechanismen werden bestehende Theorien hinsichtlich ihres Geltungsanspruchs überprüft und verschiedene Erklärungsansätze zusammengeführt. Zugleich bieten die Befunde Anknüpfungspunkte für bildungspolitische Diskussionen über Strategien und Maßnahmen zur Reduzierung sozialer und migrationsbezogener Ungleichheiten beim Übergang in Ausbildung und weiterführende berufliche Schulen. (DIPF/Orig.)

Which school leavers experience a smooth transition to vocational education and training (VET) after the 9th and 10th grade of secondary school, and which school leavers take other (educational) routes? Using longitudinal data from the German National Educational Panel Study (NEPS, Starting Cohort 4), the author reveals patterns in school leavers’ transition trajectories and empirically tests theoretical mechanisms of social and migration-related educational inequalities. Particular attention is given to the extent to which educational inequalities in youths’ transition trajectories can be explained by differences in (1) school performance (primary effects), (2) rational choice factors (secondary effects), (3) family resources, and (4) the educational expectations of parents and friends. The findings reveal that rational choice factors and the educational expectations of social groups largely determine school leavers’ pathways, but also contribute to educational inequalities. In the identification of the primary mechanisms of educational inequalities, the assumptions of existing theories are examined, and various explanatory approaches are combined. In addition, the results provide starting points for educational policy discussions on strategies and measures to reduce social and migration-related inequalities in the transition to VET and secondary vocational schools. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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