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Autor/inBrandt, Cyril
TitelBildung für Binnenvertriebene? Über die (statistische) Vernachlässigung einer bedeutenden Gruppe.
QuelleIn: ZEP : Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik, 43 (2020) 3, S. 32-37
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1434-4688
DOI10.31244/zep.2020.03.08
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-212476
SchlagwörterPandemie; Flüchtling; Bildungsangebot; Auswirkung; Bildungssystem; Binnenwanderung; Zugang; Schule; Unterrichtsmaterial; Lehrerbedarf; Krise
AbstractBewaffnete Konflikte führen zu Vertreibung einer großen Anzahl von Menschen. Die Sicherstellung von Bildungsmöglichkeiten in humanitären Notsituationen und für flüchtende Menschen hat in den letzten Jahren große Aufmerksamkeit erfahren. Dabei wurde eine spezifische Gruppe vernachlässigt: Binnenvertriebene. Dieser Artikel zeigt, dass diese mangelnde Berücksichtigung problematisch ist, da Binnenvertriebene die größte Anzahl aller Vertriebenen darstellen. Der Artikel diskutiert zuerst die negativen Auswirkungen von Vertreibung auf Bildungsangebote und -möglichkeiten und erläutert, warum die schnelle Bereitstellung von Bildungsmöglichkeiten für Binnenvertriebene wichtig ist. Ein Mangel an Daten steht dem jedoch im Weg. Der Artikel erläutert, warum grundlegende Daten zu Binnenvertriebenen für die Versorgung mit Bildungsangeboten in humanitären Notsituationen relevant sind. Abschließend analysiert er verschiedene Gründe für die unzureichende Datenlage. Mit dem Artikel ist auch das Ziel verbunden, das Forschungsfeld Bildung in Notsituationen stärker in den Fokus deutschsprachiger Diskussionen zu bringen. Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Bildungssysteme unterstreichen die Wichtigkeit dieses Forschungsfeldes. (DIPF/Orig.)

Armed conflicts cause massive displacements. Providing education in humanitarian emergencies and to refugees has received significant attention over the last years. One particular group, however, has largely been neglected: Internally Displaced Persons (IDPs). This article argues that this neglect is problematic, as IDPs make up the largest share of all forcibly displaced persons. To do so, it first discusses the negative impact of armed conflict on education for IDPs and explains why it is important to rapidly restore the provision of education. Data on IPDs, however, are scarce. The article demonstrates the importance of data for providing education for IDPs. Finally, it analyses different reasons for the statistical invisibility of IDPs. The article seeks to contribute to further integrating the field of education in emergencies into Germanophone discussions. The impact of the Covid-19-pandemic highlights the importance of this field of study. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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