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Autor/inKleine Jäger, Karin
TitelDer Flügelton. "Sprechende Schriftzeichen" für einen wahrnehmungsorientierten Einstieg in den Instrumentalunterricht.
Quelle(2020), 25 S.
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-211986
SchlagwörterInstrumentalunterricht; Musikpädagogik; Musiknotation; Wahrnehmung; Musikphilosophie; Körperlichkeit; Phänomenologie; Leiblichkeit; Musikhören; Musikalische Begabung; Instrumentalspiel; Notenzeichen; Notation; Merleau-Ponty, Maurice; Musikalische Entwicklung; Partizipation; Schriftzeichen; Körperwahrnehmung; Unterrichtskonzeption; Musikunterricht; Fachdidaktik
AbstractDie Relevanz des Muttersprachenprinzips wird in instrumentaldidaktischen Überlegungen oft betont. Dennoch fällt es schwer, dieses Prinzip stringent in der Unterrichtspraxis umzusetzen, solange die Körperlichkeit von Musik unberücksichtigt bleibt. So werden die Schüler meist schon zu Beginn des Instrumentalunterrichts mit einer Notenschrift konfrontiert, die sich intensiv ihrer Leiblichkeit widersetzt. Phänomenologisch argumentierend wird vor diesem Hintergrund der Zusammenhang zwischen einer »musikalischen Begabung« und der Fähigkeit des Rückbezugs auf die eigene Leiblichkeit aufgezeigt. Damit Musik in musikalischen Lernprozessen als Phänomen des eigenen Erlebens aufgefasst werden kann, wurde die wahrnehmungsorientierte Klangnotation des Flügelton für die Anfangsphase des Instrumentalunterrichts entwickelt. Dieser bildet ausschließlich wahrnehmbare Aspekte tonaler Musik ab und wird im Anschluss an eine Analyse der Körpersprache Musik sowie unserer synästhetischen Erfahrung des Lesens vorgestellt. Aufgrund seiner Orientierung an Phänomenologie und Solmisation wendet sich das Visualisierungsprinzip des Flügelton an die primäre, phänomenale Wirklichkeit der Schüler. Damit lässt er sich als »sprechend« erleben. Als relative Notation bildet er konsequent die Tonbeziehungen zum Grundton ab und erschließt auf diese Weise die Technik der Relativen Solmisation vollständig für den Instrumentalunterricht. Für die Schüler wird es nun selbstverständlich, dass die eigene, unmittelbare Wahrnehmung des Klanggeschehens ihr einzig möglicher Zugang zur Musik ist. Baut der notenbasierte Unterricht dann auf dieser Erfahrung auf, erleben die Musizierenden »am eigenen Leib«, was der musikalische Prozess von ihnen fordert. (Autorin)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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