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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inn/enBienefeld, Marc; Böhm-Kasper, Oliver; Demmer, Christine
TitelHighly recommended and yet neglected. The rarity of replication studies in educational science.
Paralleltitel: Extrem wichtig und doch vernachlässigt. Die geringe Präsenz von Replikationsstudien in der Erziehungswissenschaft.
QuelleIn: Journal for educational research online, 12 (2020) 3, S. 3-22
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Spracheenglisch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1866-6671
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-211840
SchlagwörterReplikation; Studie; Erziehungswissenschaft; Forschung; Qualitative Forschung; Quantitative Forschung; Experte; Interview; Evidenz; Wiederholung; Methode
AbstractWithin the quantitative paradigm of social sciences, replication studies are considered of high scientific value but at the same time only a small number of actual replication studies are carried out and published. This disproportion has repeatedly been pointed out in the methodological discourse. However, while in some disciplines, e.g. psychology, there is now a growing interest in the topic, there has been no comparable development in educational science. Hence, three questions are worth considering: Can the relevance that methodology assigns to replication studies also be applied to educational science? What role do replication studies play for the current work of educational researchers? And what explanations can be explored for possible discrepancies between the designated relevance and the occurrence of replication studies? These questions determine the structure of this article: We will first discuss the methodological concept of replication studies and its relevance for educational research. In the second part of the article, the results of a qualitative explorative study will be presented. We carried out a total of 13 interviews with experts from various backgrounds in educational research, focusing on the above-mentioned questions. Beside some noteworthy similarities, the results show one main dividing line with regard to argumentation, which is the experts’ personal affiliation with the quantitative or qualitative research paradigm respectively. (DIPF/Orig.)

Vor allem innerhalb des quantitativen Paradigmas wird dem Replikationskonzept eine große Bedeutung zugeschrieben. Gleichzeitig werden aber nur wenige Replikationsstudien veröffentlicht. Auf dieses Missverhältnis wurde im methodischen Diskurs immer wieder hingewiesen. Während jedoch in einigen Disziplinen, wie z. B. der Psychologie, das Interesse an dem Thema wächst, gibt es in der Erziehungswissenschaft keine vergleichbare Entwicklung. Daraus ergeben sich folgende drei Forschungsfragen: Lässt sich die allgemeine theoretische Bedeutungszuschreibung auf die Erziehungswissenschaft übertragen? Welche praktische Relevanz haben Replikationsstudien im Alltag von Erziehungswissenschaftler*innen? Welche Erklärungen lassen sich für mögliche Diskrepanzen finden? Diese Fragen bilden die Grundlage des folgenden Artikels: Zunächst werden das theoretische Konzept von Replikationsstudien und deren Relevanz für die Erziehungswissenschaft diskutiert. Im zweiten Teil des Artikels werden die Ergebnisse einer qualitativ-explorativen Studie vorgestellt. Hierfür wurden 13 Interviews mit Expert*innen aus verschiedenen Funktionsbereichen der Erziehungswissenschaft bezüglich ihrer Einschätzung der zuvor vorgestellten Fragestellungen durchgeführt. Neben durchaus sichtbaren argumentativen Gemeinsamkeiten der Teilnehmer*innen erweist sich bei den Ergebnissen vor allem die persönliche Zuordnung der Expert*innen zum quantitativen bzw. qualitativen Forschungsparadigma als eine bedeutsame Trennlinie. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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