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Autor/inn/enEgger, Sara; Nicolay, Philipp; Huber, Christian; Hartung, Nils; Sinner, Daniel; Müller, Christoph M.
TitelDie Beeinflussbarkeit von Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung durch externe Hinweise beim sozialen Urteilen. Eine Experimentalstudie.
Paralleltitel: Susceptibility to influence by external cues on social judgments in adolescents with an intellectual disability. An experimental study.
QuelleIn: Empirische Sonderpädagogik, 12 (2020) 2, S. 149-166
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1869-4845; 1869-4934
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-211284
SchlagwörterEmpirische Forschung; Sonderpädagogik; Beeinflussung; Jugendlicher; Geistige Behinderung; Peer Group; Urteilsbildung; Einfluss; Soziales Verhalten; Geistige Entwicklung; Förderschwerpunkt; Experiment; Deutschland
AbstractJugendliche treffen in der Schule und in sozialen Medien ständig soziale Urteile (z.B. Beurteilung der Vertrauenswürdigkeit von anderen). Aufgrund der hohen kognitiven und sozialen Anforderungen beim Treffen angemessener Urteile kann erwartet werden, dass sich Personen mit einer geistigen Behinderung hierbei vermehrt an externen Hinweisen orientieren. Mit Hilfe einer computerbasierten Aufgabe wurde daher untersucht, inwiefern sich Jugendliche mit einer geistigen Behinderung (n=14; M=16.32 Jahre, SD=1.58) in sozialen Urteilssituationen an hinweisgebenden audiovisuellen Stimuli und Peerurteilen orientieren. Als Vergleichsgruppen dienten Jugendliche ohne geistige Behinderung (n=14; M=15.01 Jahre, SD=0.73) und in Bezug auf die intellektuelle Leistungsfähigkeit vergleichbare Kinder ohne geistige Behinderung (n=14; M=7.78 Jahre, SD=0.55). Die Analysen zeigten, dass sich die Gruppen bei der Orientierung an audiovisuellen Stimuli nicht unterschieden. Jugendliche mit geistiger Behinderung orientierten sich aber signifikant stärker an Peerurteilen als jüngere Kinder ohne geistige Behinderung. Implikationen für Forschung und Praxis werden diskutiert. (DIPF/Orig.)

Adolescents at school and in social media frequently make social judgments (e.g., judging the trustworthiness of others). Due to the high cognitive and social demands of making appropriate judgments, persons with an intellectual disability (ID) may make increased use of external cues to guide their judgments. Using a computer-based task we investigated the extent to which adolescents with ID (n=14; M=16.32 years, SD=1.58) orient towards indicative audiovisual stimuli and peers’ decisions in social judgment situations. Adolescents without ID (n=14; M=15.01 years, SD=0.73) and children without ID matched in terms of cognitive abilities (n=14; M=7.78 years, SD=0.55) served as comparison groups. Analyses showed no group differences regarding an orientation towards audiovisual stimuli. However, adolescents with ID were significantly more susceptible to peer influence than younger children without ID. Implications for research and practice are discussed. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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