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Autor/inn/enKeller, Eva; Meyer, Debora; Glaser, Cornelia; Brunstein, Joachim C.
TitelEffekte eines Vorschalttrainings zum induktiven Denken auf die Rechenleistung von Förderschulkindern vor und nach Durchführung eines Mathematiktrainings. Ergebnisse einer Mehrebenenanalyse von Einzelfalldaten.
Paralleltitel: Effects of prior training in inductive reasoning on the math performance of special education children before and after participation in a training of math skills. Results of a multilevel analysis of single-case data.
QuelleIn: Empirische Sonderpädagogik, 12 (2020) 2, S. 112-131
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1869-4845; 1869-4934
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-211260
SchlagwörterEmpirische Forschung; Sonderpädagogik; Training; Mathematik; Effekt; Induktives Denken; Sonderschule; Sonderpädagogischer Förderbedarf; Rechnen; Transfer; Lernschwierigkeit; Kognitive Entwicklung; Primarbereich; Schuljahr 03; Schuljahr 04; Denkentwicklung; Schülerleistung; Mehrebenenanalyse; Fallanalyse; Test
AbstractIn einer Stichprobe von Kindern mit dem Förderschwerpunkt Lernen kombinierten wir sequenziell ein Training des induktiven Denkens (TID) mit einem Mathematiktraining. Auf diese Weise prüften wir, ob TID (a) einen unmittelbaren Transfereffekt auf die Leistung bei Mathematikaufgaben erzielt und/oder (b) einen mittelbaren Effekt, indem das Lernen in Mathematik verbessert und die Wirksamkeit des zugehörigen Trainings dadurch gesteigert wird. In der ersten Trainingsphase (8 Sitzungen) wurden 28 Dritt- und Viertklässler per Zufall entweder dem Denktraining (experimentelle Gruppe) oder einem Training sozial-emotionaler Fertigkeiten (Vergleichsgruppe) zugewiesen. Zu je 20 Messzeitpunkten wurden die Denk- und Matheleistungen vor, während und nach den beiden Trainings aufgezeichnet. Die Daten wurden mit Zwei-Ebenen-Modellen analysiert, die der Einzelfallforschung entlehnt wurden. Anders als Kinder der Vergleichsgruppe verbesserten sich Kinder der experimentellen Gruppe während des TID kontinuierlich in ihrer Denkleistung und konnten diesbezüglich substanzielle Verbesserungen von der Grundrate zur Post-Trainingsphase erzielen. Jedoch verbesserten sich Kinder, die das TID durchlaufen hatten, weder in ihrer unmittelbar danach erfassten Mathematikleistung noch profitierten sie mehr als Kinder der Vergleichsgruppe von dem anschließend durchgeführten Mathematiktraining. (DIPF/Orig.)

In a sample of children from special education schools with a focus on learning we combined in a sequential manner a training in inductive reasoning (TIR) with a math training. In this way, we examined if TIR would be able to produce (a) an immediate transfer effect on students’ math performance and/or (b) an indirect transfer effect through its beneficial impact on students’ math learning and thereby on the efficaciousness of the respective training program. In the first training phase (8 sessions) 28 third and fourth graders were randomly assigned either to TIR (experimental group) or to a training of social-emotional abilities (comparison group). In the second training phase (8 sessions) all children participated in the math training. At 20 measurement occasions students’ reasoning skills and math achievements were assessed before, throughout, and after the two training phases. Data were analyzed with two-level models adapted from research with single case designs. In contrast to students of the comparison group, TIR students significantly improved during the training phase in their reasoning task performance and thus showed substantial performance gains from the baseline to the post-training phase. Yet, TIR students neither improved in their math performance immediately after TIR nor did they benefit from the math training to a greater extent than students in the comparison group. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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