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Autor/inStangl, Thomas
TitelVon Evidenzbasierung zur fachlich-reflektierten Wirkungsorientierung.
Paralleltitel: From an evidence-based approach to impact orientation that is participatory.
QuelleIn: Magazin erwachsenenbildung.at, 14 (2020) 40, 10 S.
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1993-6818
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-206836
SchlagwörterBildung; Evidenz; Wirkung; Erwachsenenbildung; Weiterbildung; Messung; Steuerung; Effekt; Wirksamkeit; Bildungsangebot
AbstractWelche methodologischen und normativen Herausforderungen ergeben sich bei der Messung von Wirkungen im Bildungsbereich? Geht es darum, Praxisentscheidungen zu fundieren, oder doch eher darum, Bildungsangebote zu legitimieren? Der vorliegende Beitrag diskutiert evidenzbasierte Praxis (Bearbeitung praktischer Probleme durch vorhandene wissenschaftliche Studien) und evidenzbasierte Praktiken (wirkungsorientierte Evaluationen der gelebten Praxis) und zeigt deren Herausforderungen und auch Schwächen auf. These ist, dass eine reine Evidenzbasierung in beiden Fällen den komplexen und normativen Bedingungen von Bildungsprozessen nicht gerecht wird. Denn oft haben die Wahl der relevanten Wirkungsziele und die Frage, wer dies aus welchen Gründen bestimmen soll, einen bedeutenden Einfluss auf die Bewertung. Den Abschluss bildet ein Plädoyer für eine fachlich-reflektierte Wirkungsorientierung im Bildungsbereich. Konkret würde das bedeuten, die AdressatInnen der Bildungsangebote sowohl bei der Formulierung der Ziele als auch bei der Wahl der Mittel zu beteiligen und in ihrer Autonomie zu respektieren. (DIPF/Orig.)

What methodological and normative challenges arise when impacts are measured in the field of education? Is the point to fund practical decisions or rather to legitimatize educational offerings? This article discusses evidence-based practice (dealing with practical problems based on prior scientific studies) and evidence-based practices (impactoriented evaluations of actual practice), indicating their challenges as well as their weaknesses. The thesis is that in both cases, purely evidence-based research does not reflect the complex and normative conditions of educational processes. The choice of relevant impact goals and the question of who should determine them for what reasons often have a significant influence on the evaluations. The conclusion argues for an impact orientation that is participatory (evidence-informed practice) in the field of education. Concretely, this means that the target audience of the educational offerings should participate in both the formulation of goals and the choice of tools and that its autonomy should be respected. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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