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AutorRichter, Sigrun
TitelUnterschiede in den Schulleistungen von Mädchen und Jungen. Geschlechtsspezifische Aspekte des Schriftsprachenerwerbs und ihre Berücksichtigung im Unterricht.
QuelleRegensburg: S. Roderer Verlag (1996), 423 S.
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Habilitationsschrift, Universität Bremen, 1995
ReiheTheorie und Forschung. 399
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie
ISBN3-89073-871-0
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-206326
SchlagwörterSchriftspracherwerb; Lesenlernen; Rechtschreibdidaktik; Rechtschreibleistung; Leseunterricht; Schreibunterricht; Geschlechtsspezifischer Unterschied; Geschlechtsbezogene Pädagogik; Schülerleistung; Junge; Mädchen; Geschlechtsspezifik; Wortschatz; Kognitive Leistung; Leistungsunterschied; Pädagogische Psychologie; Psycholinguistik; Empirische Forschung
AbstractIn der Arbeit werden mögliche Ursachen für die in Studien breit belegte Unterlegenheit der Jungen im Schriftsprachbereich untersucht, die sich in höheren Fehlermittelwerten und in einer Überrepräsentanz im unteren Leistungsbereich zeigt. Es wird abgeleitet, dass die zur Erklärung herkömmlich herangezogenen physiologischen und sozialisationstheoretischen Modelle für die beobachtbaren Leistungsdifferenzen unzulänglich sind. Es wird stattdessen ein sozio-psycholinguistisches Erklärungsmodell theoretisch begründet und mit Hilfe verschiedener empirischer Untersuchungen überprüft. Dabei konnte festgestellt werden, dass die Annahme der subjektiven Bedeutsamkeit des Wortmaterials beim Rechtschreiblernen sowohl theoretisch begründbar als auch empirisch belegbar ist: Wörter, die den herkömmlich als geschlechtsspezifisch eingeschätzten Inhaltsbereichen entstammen, werden vom jeweiligen Geschlecht häufiger richtig geschrieben als andere Wörter mit vergleichbarer Schwierigkeit. Jungen und Mädchen haben unterschiedliche „Lieblingswortschätze“. Eine Befragung von Lehrpersonen ergab, dass diese 2/3 der von Mädchen bevorzugten Wörter richtig zuordnen, jedoch nur 1/3 der „Jungenwörter“. Auch in schriftsprachlichen Unterrichtsmaterialien scheint sich eine stärkere Berücksichtigung von Mädchen-Interessen zu bestätigen. Ebenso gibt es beim schulischen Lesematerial Belege für eine geringere Berücksichtigung männlicher (Lese-)Interessen. Im letzten Teil der Arbeit werden aus den Ergebnissen Folgerungen für Didaktik und Methodik abgeleitet. Dabei wird keine „Monoedukation“ für die Geschlechter gefordert, sondern ein Unterricht, der es den Kindern gestattet, die Schriftsprache mit Methoden zu erlernen, die die Berücksichtigung ihren jeweils spezifischen Interessen ermöglichen.
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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