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AutorSotzek, Julia
TitelLehrer*innenhabitus und Emotionen. Methodologische und empirische Überlegungen zur Bedeutung von Emotionen für die berufliche Praxis.
Paralleltitel: Teacher habitus and emotions. Methodological and empirical approaches to the impacts of emotions on teaching practice.
QuelleIn: Zeitschrift für interpretative Schul- und Unterrichtsforschung, 7 (2018), S. 81-94
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2191-3560; 2195-2671
DOI10.3224/zisu.v7i1.05
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-205426
SchlagwörterLeitfadeninterview; Narratives Interview; Emotion; Wahrnehmung; Lehrer; Schüler; Interaktion; Unterricht; Orientierung; Norm; Dokumentarische Methode; Fallbeispiel; Habitus; Berufsanfänger
AbstractDer Beitrag fragt nach der Bedeutung von Emotionen für das berufliche Handeln von Lehrer*innen im Berufseinstieg. Diskutiert wird, wie es das Konzept des Habitus in der Perspektive der Dokumentarischen Methode ermöglicht, diese Bedeutung von Emotionen zu erfassen, und welches Erkenntnispotenzial wiederum Emotionen für die Erschließung eines Lehrer*innenhabitus von Berufseinsteiger*innen eröffnen. Datengrundlage bilden leitfadengestützte narrative Interviews. Emotionen werden als Ausdruck des Erlebens habitueller Verunsicherung oder Bestärkung gefasst. Untersucht wird die Art und Weise des Erlebens der habituellen Auseinandersetzung mit wahrgenommenen Normen. Es zeigt sich, dass die Rekonstruktion von Emotionen einen Zugang zu Spannungsverhältnissen zwischen Habitus und wahrgenommenen Normen eröffnet und umgekehrt. (DIPF/Orig.)

The article explores the impact of emotions on professional activities of teachers (in their career entry phase). On the one hand, it is going to be discussed how the concept of habitus in light of the Documentary Method helps to grasp the role of emotions and on the other hand, the focus will be on the question how the investigation of emotions can inform the study of young professional teachers' habitus. The data are stimulated narrative accounts that were collected through interviews. The expression of emotions is viewed as a means of showing either uncertainty or confidence within the interviewees' habitus. It is going to be examined how the interviewees experience conflicts between their habitus and the perceived norms. It will be shown that the reconstruction of emotions sheds light on such conflicts between habitus and perceived norms and vice versa. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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