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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
AutorenLäge, Damian; Mccombie, Guido
TitelBerufsbezogene Lehrerüberzeugungen als pädagogisches Bezugssystem erfassen. Ein Vergleich von angehenden und berufstätigen Lehrpersonen der verschiedenen Schulstufen in der Schweiz.
Paralleltitel: Surveying job-related beliefs of teachers as pedagogical reference systems: a comparison of future and employed teacherson different levels of the Swiss school system.
QuelleIn: Zeitschrift für Pädagogik, 61 (2015) 1, S. 118-143
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Beigabengrafische Darstellungen; Tabellen
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0044-3247
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-152734
SchlagwörterPädagogisches Denken; Pädagogisches Handeln; Empirische Untersuchung; Erhebungsinstrument; Validität; Varianzanalyse; Vergleich; Einstellung (Psy); Subjektivität; Schulform; Grundschule; Sekundarschule; Gymnasium; Lehrer; Computerunterstütztes Verfahren; Messung; Überzeugung; Weltbild; Beruf; Einflussfaktor; Schweiz
AbstractSubjektive pädagogische Überzeugungen von Lehrpersonen sind zentral für das Berufshandeln. Überzeugungen werden meist in verhaltensferne (allgemeine) und verhaltensnahe (konkrete) Überzeugungen unterteilt und als solche isoliert gemessen. Diese Unterteilung ist aber nicht trennscharf, da allgemeine und konkrete Überzeugungen immer auch miteinander in Beziehung stehen. Aus diesem Grund wird im [...] Beitrag zur besseren Konzeptualisierung von subjektiven Überzeugungen die Terminologie von Figur und Medium eingeführt. Damit wird die Verbundenheit von konkreten (figürlichen) und allgemeinen (medialen) Überzeugungen herausgearbeitet. Das Medium stellt dabei das pädagogische Bezugssystem dar, welches als Bewertungsinstanz für konkrete Überzeugungen und Handlungen fungiert. Für die Messung eines solchen Bezugssystems wird ein neues Instrument vorgestellt: der E-Profiler. Für die empirische Überprüfung des E-Profilers wird untersucht, ob sich die pädagogischen Bezugssysteme zwischen den Schweizerischen Schulstufen (Primar, Sekundar und Gymnasium) und zwischen angehenden und berufstätigen Primar- und Sekundarlehrpersonen systematisch unterscheiden. Die Vergleiche mittels einfaktorieller Varianzanalyse und Nonmetrischer Multidimensionaler Skalierung (NMDS) zeigen, dass Primarlehrpersonen in der Tendenz progressivere und Gymnasiallehrpersonen konservativere pädagogische Bezugssysteme aufweisen. Die Sekundarlehrpersonen reihen sich zwischen den anderen Schulstufen ein. Vergleicht man die Primar- und Sekundarlehrpersonen mit angehenden Lehrpersonen, so zeigt sich, dass sich nur die angehenden Primarlehrpersonen substanziell von den berufstätigen Lehrpersonen unterscheiden. Grenzen und Möglichkeiten des E-Profilers als Entwicklungsinstrument (in Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen) und als Forschungsinstrument werden diskutiert. (DIPF/Orig.)

Subjective pedagogical beliefs of teachers are a key issue of professional action. Beliefs are usually subdivided into behavior-remote (general) and behavior-close (concrete) beliefs and as such are being measured in isolation. This differentiation, however, is not always clear-cut because general and concrete beliefs are also always interrelated. For that reason, the authors introduce the terminology of figure and medium to better conceptualize subjective beliefs. Thus, the connection between concrete (figurative) and general (medial) beliefs is revealed. In this, the medium constitutes the pedagogical reference system which functions as assessment body for concrete beliefs and actions. A new instrument is being presented for the measuring of such referential systems: the E-profiler. For the empirical examination of the E-profiler, the authors investigate whether the pedagogical reference systems show systematic differences between the different levels of the Swiss school system (primary, secondary, and higher secondary) and between future and employed primary and secondary school teachers. The comparisons by means of single factor variance analysis and nonmetric multi-dimensional scaling (NMDS) reveal that primary school teachers tend to show rather progressive pedagogical reference systems, whereas those of grammar school teachers tend to be more conservative. The junior secondary school teachers are positioned in between the other school levels. When comparing employed primary and secondary school teachers with future teachers, it can be shown that only the future primary school teachers differ substantially from the employed teachers. The limits and potentials of the E-profiler as development tool (to be used in teacher training and further education) and as research instrument are discussed. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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