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AutorenGiudici, Anja; Ruoss, Thomas; Masoni, Giorgia
TitelNativist authoritarian far-right flirtations with progressive education: exploring the relationship in interwar Switzerland.
Paralleltitel: Die Zuneigung/Nähe der autoritären, nativistischen Rechten zur Reformpädagogik: Erkundungen in der Schweiz der Zwischenkriegszeit.
QuelleIn: Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften, 41 (2019) 2, S. 386-403
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Spracheenglisch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2624-8492
DOI10.24452/sjer.41.2.8
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-203233
SchlagwörterBildungsgeschichte; Reformpädagogik; Zwischenkriegszeit; Rechtsextremismus; Bildungspolitik; Historische Bildungsforschung; 20. Jahrhundert; Schweiz
AbstractProgressive education is generally thought to bear little commonality with authoritarianism and nativism. However, several studies show far-right governments and movements embracing progressive tenets. This article investigates the reasons behind this phenomenon by confronting the educational ideas of key far-right parties and educators in interwar German- and Italian-speaking Switzerland. Our systematic analysis of texts produced by these actors suggests that they subscribed to progressivism not in spite of their political views, but precisely because it aligned with their authoritarian and nativist ideology. This finding calls for more scholarship exploring and theorising the relationship between political ideologies and (progressive) educational ideas and movements. (DIPF/Orig.)

Ist die Rede von Reformpädagogik, denkt man zunächst kaum an Autoritarismus oder Nativismus. Bildungshistorische Studien zeigen hingegen Rezeptionsformen der Reformpädagogik durch rechtsextreme Bewegungen oder Regierungen. Der Artikel befasst sich mit den Hintergründen dieses Phänomens. Es wurde eine systematische Analyse bildungspolitischer Programme rechtsextremer Parteien und Pädagogen für die italienisch- und die deutsch-sprachige Schweiz während der Zwischenkriegszeit durchgeführt. Die Analyse zeigt, dass innerhalb der extremen Rechte die Reformpädagogik nicht trotz, sondern auf Grund ihrer politischen Ideologie rezipiert worden ist. Zukünftige Forschung zur Bildungspolitik kann deshalb von der Untersuchung pädagogischer Programme und Vorgehensweisen politischer Bewegungen profitieren. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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