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AutorLinz, Franziska
TitelFinde oder verliere ich mich in den sozialen Medien? Eine Analyse der Nutzung sozialer Medien nach der identitätsorientierten Psychotraumatheorie (IoPt). Analyse von drei Fallbeispielen.
QuelleMünchen (2019), 46 S.
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Bachelorarbeit, Katholische Stiftungshochschule München, 2019
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-202915
SchlagwörterSoziale Medien; Soziale Arbeit; Identität; Identifikation; Sexualität; Digitalisierung; Beziehung; Selbstfindung; Konkurrenz; Kooperation; Psyche; Trauma (Psy); Mutter-Kind-Beziehung; Narzissmus; Sucht; Ichbewusstsein; Mediennutzung; Digitale Medien; Entwicklungspsychologie; Psychotherapie; Identitätsentwicklung; Persönlichkeitsentwicklung; Selbstdarstellung; Bewältigung; Literaturanalyse; Fallbeispiel
AbstractDie auf Literaturstudien basierende vorliegende Arbeit stellt eine Verbindung zwischen den Phänomenen der Digitalisierung und bestehenden Traumaerfahrungen her. Sie ist ein Plädoyer dafür, mehr bei sich selbst zu sein, sich eigene Traumata einzugestehen und dann auch anzunehmen, anstatt sie zu verleugnen und sich von sich selbst abzulenken. Die zentrale Fragestellung ist, ob sich Menschen in sozialen Medien finden oder verlieren. Ziel ist es herauszuarbeiten, dass Menschen aufgrund traumatischer Erfahrungen nur im Außen suchen, was sie bei sich selbst (wieder) finden müssten und darüber hinaus darzustellen, inwieweit soziale Medien bestehende Traumata verstärken und begünstigen können. Dabei stellt die identitätsorientierte Psychotraumatheorie (IoPt) die Grundlage der Arbeit dar. Grundannahme der IoPt ist, dass sich Menschen aufgrund traumatischer Erfahrungen spalten mussten und daher ihr Überlebensanteil, anstatt des gesunden Anteils der Psyche, die Kontrolle über das Leben übernimmt. Die Bedeutung einer stabilen und sicheren Mutter-Kind–Bindung als Basis für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung wird demonstriert. Des Weiteren wird verdeutlicht, inwiefern traumatisierende Erlebnisse zu einem Verlust der eigenen Identität und zu einer Identifikation mit dem Außen führen. Schließlich wird festgestellt, dass soziale Medien durch gezielte Strategien, Menschen zum Konkurrieren anhalten und noch mehr voneinander isolieren, statt - wie öffentlich propagiert - einander näher zu bringen. Es wird aufgedeckt, dass gerade der in den sozialen Medien zum Ausdruck kommende Narzissmus eine Überlebensstrategie für eigene Traumata darstellt, ebenso wie die Sucht nach sozialen Medien Ausdruck für ein Identitäts-Defizit ist.
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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