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AutorenWeißhaupt, Mark; Campana, Sabine
TitelSpielbewusstsein und Bildung beim sozialen Spiel.
QuelleAus: Hildebrandt, Elke (Hrsg.); Peschel, Markus (Hrsg.); Weißhaupt, Mark (Hrsg.): Lernen zwischen freiem und instruiertem Tätigsein. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt (2014) S. 43-63
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ReiheLernen und Studieren in Lernwerkstätten
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-7815-1997-8 ; 978-3-7815-5375-0
DOI10.35468/5375_04
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-193381
SchlagwörterSpiel; Spielerisches Lernen; Kindergarten; Elementarbildung; Lernprozess; Lernen; Lernpsychologie; Spielpädagogik; Spieltheorie; Soziales Lernen; Bewusstsein; Frühpädagogik; Lernforschung; Piaget, Jean
AbstractZunächst soll in einem ersten Teil („Das Spiel und das Erschließen der Welt“) das Verhältnis von Lernen, Bildung und Spiel anhand zweier gegensätzlicher Ansätze beschrieben werden, wobei gezeigt wird, dass die Gleichsetzung von Spiel und lustvoller Ich-Bezogenheit, Lernverweigerung und Unwirklichkeit auf Piaget zurückgeführt werden kann. Dann wird gefragt, inwieweit Vygotskys Ansatz die Perspektive auf das Spiel erweitert, und welche der vielfältigen Lernprozesse beim sozialen Spiel auch dabei noch zu wenig berücksichtigt werden. Die Bedeutung des Sozialen für das spielerische Lernen soll dabei konturiert sowie die Art und Weise der Welterschließung im sozialen Spiel genauer untersucht werden. Wie im zweiten Teil („Bildungs- und Lernprozesse beim sozialen Spiel und das Spielbewusstsein“) gezeigt wird, deutet beim gemeinsamen Spiel von Kindern entgegen der Auffassung einer klaren Trennung von Spiel und Wirklichkeit vieles auf ein Lernen hin, das die relative Wirklichkeit verschiedener Spielwelten zum gemeinsamen, sozialen Lernen nutzt. So bedingt die spielerische Welterschließung über die Sozial-, Selbst- und Sachkompetenzen hinaus eine spezifische Form von Meta-Kognition: das Spielbewusstsein. Im dritten Teil („Die kulturelle Einbettung des Spiels“) werden schließlich die historischen, kulturellen und diskursiven Hintergründe für die hier diagnostizierte Abwertung bzw. mangelnde Wahrnehmung der Bildungspotenziale des sozialen Spiels thematisiert und damit die Bildungsprozesse beim Spiel und das Spielbewusstsein in einen kulturtheoretischen Horizont eingebettet. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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