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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
AutorSauerwein, Markus
TitelPartizipation in der Ganztagsschule - vertiefende Analysen.
QuelleIn: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 22 (2019) 2, S. 435-459
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1434-663X
DOI10.1007/s11618-018-0844-9
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-189959
SchlagwörterEmpirische Untersuchung; Deutschland; Ganztagsschule; Schüler; Partizipation; Teilnahme; Unterricht; Bildungsangebot; Vergleich; Deutschunterricht; Leseförderung; Medien; Soziales Lernen; Einflussfaktor; Selbstwertgefühl; Selbstwirksamkeit; Befragung; Schuljahr 05; Datenanalyse; Regressionsanalyse
AbstractPartizipation ist für das Aufwachsen von Jugendlichen bedeutsam und wird auch im Kontext von Ganztagsschule diskutiert. Bisher vorliegende Studien betrachten Partizipationsmöglichkeiten in der Ganztagsschule vornehmlich deskriptiv und vergleichen Unterricht und Ganztagsangebote. Inwiefern diese Vergleiche in methodischer Hinsicht zulässig sind, wird außer Acht gelassen. Ebenso bleibt unbeachtet, wovon Partizipationsmöglichkeiten abhängen genauso wie Effekte von Partizipation auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Mit Daten eines Teilprojekts der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG-S) bei dem 2105 Fünftklässler*innen zu ihren Partizipationserfahrungen befragt wurden, sollen diese offenen Forschungsfragen beantwortet werden. Die Ergebnisse zeigen, dass in methodischer Hinsicht ein Vergleich zwischen Unterricht und Ganztagsangeboten zulässig ist, hier jedoch keine Unterschiede bestehen. Nehmen Schüler*innen freiwillig an Ganztagsangeboten teil, bewerteten sie die Partizipationsmöglichkeiten höher. Zudem beeinflussten Partizipationsmöglichkeiten in Unterricht und Ganztagsangeboten die Entwicklung des Selbstwertgefühls sowie der sozialen Selbstwirksamkeit. (DIPF/Orig.)

Providing opportunities for participation is highly relevant during adolescence and is also being discussed in the context of all-day-schools. Previous studies of the opportunities enabling students to participate in all-day-schools were primarily descriptive and often compared compulsory instruction with extra-curricular activities. However, the question of whether these comparisons are methodologically admissible has been disregarded. Moreover, there is a lack of research on the antecedents of participation and on the effects of participation on adolescents' development. The current study addresses these research gaps by using data from a subproject of the study on the development of all-day-schools (StEG), in which 2105 fifth grade students were asked about their experiences on participation at school. Results show that a comparison of participation between compulsory instruction and extra-curricular activities is methodologically permissible, but there were no differences. Voluntary participation in extra-curricular activities correlated positively with students' ratings of the opportunities to participate. In turn, students' ratings of the opportunities to participate in compulsory instruction and extra-curricular activities correlated positively with changes in students' perceived self-worth and social self-efficacy. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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