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AutorBaader, Meike Sophia
TitelVon der Normalisierung zur De-Zentrierung nach 1968. Mütterlichkeit, Weiblichkeit und Care in der Alten und in der Neuen Frauenbewegung.
QuelleAus: Langer, Antje (Hrsg.); Mahs, Claudia (Hrsg.); Rendtorff, Barbara (Hrsg.): Weiblichkeit - Ansätze zur Theoretisierung. Opladen; Berlin; Toronto: Verlag Barbara Budrich (2018) S. 15-37
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ReiheJahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft. 14
BeigabenLiteraturangaben S. 33-37
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-8474-2194-8 ; 978-3-8474-1220-5
DOI10.3224/jfgfe.v14i1.02
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-190787
SchlagwörterBildungsgeschichte; Mutterschaft; Feminismus; Frauenberuf; Frauenbewegung; Geschlechterbeziehung; Weiblichkeit; Kinderladen; 19. Jahrhundert; 20. Jahrhundert; Konstruktion; Mütterlichkeit; Fröbel, Friedrich Wilhelm August
AbstractDer vorliegende Beitrag nimmt zunächst den Zusammenhang von Weiblichkeit und Mütterlichkeit in der ersten Frauenbewegung im frühen 20. Jahrhundert in den Blick und arbeitet dabei heraus, dass die Debatte um die „geistige Mutterschaft“ eher im 19. Jahrhundert verwurzelt ist, während die Frauenbewegung des frühen 20. Jahrhunderts über „soziale Mutterschaft“ diskutierte. Dabei wird gezeigt, dass Positionen, die Vertreterinnen der radikalen bürgerlichen Frauenbewegung zur Mutterschaft vertraten, eugenische Perspektiven einschlossen. Dies wird in der Historiographie der Frauenbewegung nach wie vor gerne übersehen, obwohl einschlägige Forschungen vorliegen. Im zweiten Teil des Beitrages wird nach der Thematisierung von Weiblichkeit und Mütterlichkeit in der Neuen Frauenbewegung seit Ende der 1960er Jahre gefragt. Dabei wird zuerst die Diskussion um Mütterlichkeit in der Kinderladenbewegung analysiert, da diese am Beginn der Neuen Frauenbewegung in der Bundesrepublik stand. Für die Neue Frauenbewegung der 1970er Jahre spielte Weiblichkeit insbesondere dann eine Rolle, wenn es um die Dekonstruktion von Imaginationen und Stereotypen ging, jedoch wurde auch über Konzepte „Neuer Weiblichkeit“ diskutiert, so etwa im „Müttermanifest“ der GRÜNEN aus dem Jahre 1987, indem Mütterlichkeit als spezifisch weibliche Eigenschaft gedacht wurde. Abschließend erfolgen ein Resümee sowie ein Ausblick, in dem die Entkoppelung von Mütterlichkeit, Weiblichkeit und Care-Aufgaben in der neueren Debatte um Care-Tätigkeiten hervorgehoben wird. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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