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AutorNiggemann, Jan
TitelEinbildungsfern. Neutralitätszwang und Präventionsdogma: zwei aktuelle Strategien gegen (kritische) Politische Bildung.
Paralleltitel: Einbildungsfern. Neutrality commandment and prevention paradigm: two current strategies against (critical) political education.
QuelleIn: Magazin Erwachsenenbildung.at, 14 (2020) 39, 11 S.
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1993-6818
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-189744
SchlagwörterKritisches Denken; Politische Bildung; Neutralität (Pol); Prävention; Demokratie; Demokratische Bildung; Mündigkeit; Erwachsenenbildung; Politische Erwachsenenbildung
Abstract(Kritische) Politische Bildung ist integraler Bestandteil der Zivilgesellschaft. Sie erschafft Freiräume, in denen zweckfrei gelernt werden kann oder neue Formen demokratischen Zusammenlebens und des Umgangs mit sozialen Herausforderungen entworfen werden können. Sie befasst sich mit den Lernprozessen kritischer, mündiger BürgerInnen und fragt u.a., wem Angst und Bedrohungsszenarien für Dynamiken politischer Prozesse nützen. Der vorliegende Beitrag will (kritische) Politische Bildung stärker ins Zentrum einer demokratischen Politik stellen und skizziert hierfür jene Probleme, mit denen sie es derzeit zu tun hat: das „Neutralitätsgebot“ und das „Präventionsparadigma“. Beide sind, wie der Autor ausführt, Bestandteil einer Strategie, (kritische) Politische Bildung durch Maßnahmen der Überwachung, Denunziation und Isolierung zu schwächen und so an der Entdemokratisierung der Gesellschaft zu arbeiten. Wie kann dem begegnet werden? Der Autor schlägt vor, durch Selbstkritik und lernende Offenheit die Eckpfeiler einer transformativen Pädagogik zu bestimmen, die an der Ausarbeitung von pädagogischen und politischen Transformationsprozessen interessiert ist. Erforderlich sind hierfür Räume und Praxen (kritischer) Politischer Bildung, in denen Bildungsausschlüsse verarbeitet, abstraktes Begreifen gelernt wird und wo sich auf ein politisches Projekt und eine orientierende Utopie bezogen werden kann. Im Zentrum steht dabei die Kombination einer nichtelitären „einbildungsfernen“ Bildungsauffassung mit einer hierarchiesensiblen Bildungspraxis, die auf der sozialen Basis einer anderen Arbeitsteilung wächst. (DIPF/Orig.)

(Critical) political education is an integral component of civil society. It creates free space in which learning that serves no specific purpose can occur or in which new forms of democratic coexistence and of dealing with social challenges can be developed. It addresses the learning processes of critical, mature citizens, asking who benefits from fear and threatening scenarios for the dynamics of political processes. This article aims to place (critical) political education in the sharper focus of democratic politics and outlines the problems with which it is currently dealing: the “neutrality commandment” and “prevention paradigm”. As the author explains, both are components of a strategy to weaken (critical) political education through the measures of surveillance, denunciation and isolation in order to erode democratic society. How can this be countered? The author proposes self-criticism and openness to learning in order to define the pillars of a transformative pedagogy that is interested in processes of educational and political transformation. Required are (critical) political education spaces and practices in which educational exclusion is processed, abstract understanding is learned and references to a political project and guiding utopia are possible. The focus is on combining a non-elite “einbildungsfern” view of education with an educational practice that is sensitive to hierarchy and founded on the social basis of another division of labour. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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