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AutorBartsch, Thomas
TitelModellbildung eines gekoppelten Mehrgrößenprozesses. Nachbildung des Arbeitstages eines Automatisierungsingenieurs.
QuelleAus: Schmohl, Tobias (Hrsg.); Schäffer, Dennis (Hrsg.): Lehrexperimente der Hochschulbildung. Didaktische Innovationen aus den Fachdisziplinen. 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage Bielefeld: wbv (2019) S. 81-97
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ReiheTeachingXchange. 2
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-7639-6114-6
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-185669
SchlagwörterDidaktik; Mathematisches Modell; Modellbildung; Simulation; Systemtheorie; Produktionstechnik; Praktikum; Hochschule
AbstractDer Artikel beschreibt das Vorgehen bei der Abbildung einer technologischen Anlage oder ihrer Abstraktion in Form eines Planungsmodells in ein ablauffähiges Simulationsmodell auf einem Rechner (digitaler Zwilling). Dazu wird ein wärmetechnischer Mischprozess betrachtet, der aus dem alltäglichen Erfahrungsschatz der Studierenden – das Bedienen einer Mischarmatur eines Waschtisches oder einer Dusche – abgeleitet ist, um eine gemeinsame Basis für das weitere Vorgehen zu definieren. Damit die Idee „Erstellen eines ablauffähigen Simulationsmodells eines wärmetechnischen Mischprozesses“ in eine konkrete Problemlösung überführt werden kann, wird sie zunächst als Aufgabenstellung für ein eintägiges Praktikum im Fach Systemtheorie und Prozessanalyse, das am Ende des Semesters stattfindet, formuliert. Die Dauer des Praktikums wird auf die Länge eines Arbeitstages eines Automatisierungsingenieurs abgestimmt, um einen Arbeitstag realitätsnah nachzubilden. Die Studierenden haben zu diesem Zeitpunkt 15 Vorlesungen und Praktika besucht. Sie haben elementare und substanzielle Kenntnisse zur mathematischen Prozessbeschreibung erworben und bereits durch das Erstellen einfacher Simulationsmodelle im Praktikum unter Beweis gestellt. Im eintägigen Praktikum müssen die erarbeiteten Kenntnisse von den Studierenden in einem größeren Kontext angewendet werden. Es wird das didaktische Konzept vom Einfachen zum Komplizierten umgesetzt. Die Studierenden werden so, neben dem Erlernen von planmäßigem Vorgehen bei der Problemlösung, auch auf das Erlernen komplexer Fähigkeiten vorbereitet. Sie üben sich im Durchschauen von komplizierten Problemen, im Treffen von Annahmen, im Abschätzen der eintretenden Folgen sowie in der Fehlerbeseitigung in ihrer technischen Lösung. Damit werden neben dem Erleben des schrittweisen, planmäßigen Vorgehens bei der Problemlösung die Frustrationstoleranz und die Konzentrationsfähigkeit der Studierenden geschult. Das eintägige Praktikum liefert einen Beitrag zum angstfreien und selbstbewussten Umgang mit den Herausforderungen der beruflichen Praxis und fördert neben der fachlichen Expertise die Entwicklung starker Persönlichkeiten, die mit Unsicherheiten und Unklarheiten souverän umgehen. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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