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AutorenSachs, Hans; Graf, Markus; To, Kieu-Anh
TitelKooperatives Lernen in digitalen Umgebungen.
QuelleAus: Schmohl, Tobias (Hrsg.); Schäffer, Dennis (Hrsg.); To, Kieu-Anh (Hrsg.); Eller-Studzinsky, Bettina (Hrsg.): Selbstorganisiertes Lernen an Hochschulen. Strategien, Formate und Methoden. Bielefeld: wbv (2019) S. 67-82
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ReiheTeachingXchange. 3
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-7639-5996-9
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-185525
SchlagwörterKooperatives Lernen; Blended Learning; Modellierung; Lernumgebung; Digitale Medien; Architektur; Innenarchitektur; Studiengang; Hochschule; Hochschullehre; Lernen; Digitalisierung; Virtuelle Hochschule
AbstractDigitale Planungswerkzeuge sowie sich daraus entwickelnde alternative Methoden bilden die Grundlage der Lehre im Bereich Computer Aided Architectural Design (CAAD). Durch die gezielte Verknüpfung bestehender Software, auch aus verschiedenen fachfremden Bereichen, entstehen so neue Abläufe und Ansätze in der Projektentwicklung bzw. -bearbeitung. Insbesondere bei der Vernetzung, 3D-Modellierung, Simulation und digitalen Fertigung in der Architektur, Innenarchitektur und Stadtplanung ergeben sich so neue Schnittstellen. In zahlreichen Disziplinen und Wirtschaftsbereichen wie Konsum, Kommunikation, Mobilität und Produktion erleben wir eine Phase des Paradigmenwechsels. Die Neustrukturierung von Geschäftsmodellen lassen sich heute insbesondere am Beispiel von global auf Basis des Internets agierenden Softwareunternehmen wie Facebook, Twitter, Google, Amazon, Uber etc. beobachten. Disruptive Technologien, Konzepte und Prozesse sind jedoch schon früher bei der industriellen Entwicklung von Datenspeichern weitestgehend im dritten Quartal des 20. Jahrhunderts zu beobachten. Etablierte und bewährte Abläufe in der industriellen Entwicklung und Fertigung und in der Planung und Realisierung von Architektur müssen heute im Rahmen der digitalen Vernetzung, algorithmenbasierter und intelligenter Steuerungsmöglichkeiten in ihren Grundzügen hinterfragt werden. Eine Schlüsselrolle spielen hierbei die generative Modellierung und digitale Fabrikation sowie die daraus resultierende Methode der individualisierten Massenfertigung (engl. Mass Customization), bei der es grundsätzlich darum geht, die Konfiguration eines Produkts für einen bestimmten Kunden auf den spätestmöglichen Zeitpunkt in der Entwicklung und Produktion eines Produktes zu verschieben. Weitere Schlüsseltechnologien im Architekturkontext liegen in der direkten Kommunikation zwischen Mensch und Maschine (Roboter), der unabhängigen Kommunikation von Objekten und Maschinen sowie der Verschmelzung von virtuellen und physischen Umgebungen. In der Architektur implizieren diese innovativen digitalen Technologien nicht nur neue Methoden und Prozesse in der Planung und Entwicklung, sondern auch in der Produktion und im Betrieb von Gebäuden, die unter dem Begriff „Bauwerksdatenmodellierung“ (engl. BIM – Building Information Modeling) zusammengefasst werden. Bei dieser Methode können unter anderem, wie im Projekt Kooperatives Lernen (das hier im Artikel beschrieben wird), mehrere Akteure gleichzeitig an einem gemeinsamen 3D-Modell arbeiten und dieses simultan weiterentwickeln. Eine vernetzte Arbeitsweise ist so in weiten Teilen noch nicht in der Lehre im Bereich CAD oder CAAD integriert. Diese zielt bisher eher auf die Vermittlung ausgewählter Software für spezifische Aspekte des Entwurfsprozesses sowie die Darstellung von Architektur ab. Die Architekturlehre besteht somit zu einem großen Teil aus Softwareschulungen und der Vermittlung von Anwendungsbeispielen. Wissenschaftliche Hochschulbildung muss jedoch, vor dem Hintergrund immer tiefgreifenderer digitaler Vernetzung und präziser, komplexer Werkzeuge, stärker auf die Grundprinzipien vernetzter und automatisierter Arbeitsweisen fokussieren. Neben dem Verständnis für die Funktionalität computergestützter Kommunikations-, Modellier- und Automatisierungsprozesse geht es dabei auch um die eigenständige Aneignung von speziellem projekt- bzw. konkret aufgabenbezogenem Wissen. Dabei ist es wichtig, die Studierenden auch dafür zu sensibilisieren, die verwendete Software und deren Funktionen grundsätzlich zu hinterfragen, um – im experimentellen Umfeld – neue Verknüpfungs- und Anwendungsmöglichkeiten und im besten Fall auch ganz neue, eigene Fragestellungen zu generieren. Grundsätzliches Ziel sollte dabei sein, Studierenden einen eigenständigen, reflektierten Umgang mit digitalen Technologien zu vermitteln, damit diese in der Lage sind, selbstständig digitale Kompetenzen und eine grundlegende Souveränität im Umgang mit den neuen Werkzeugen und Möglichkeiten zu entwickeln. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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