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AutorenMertens, Claudia; Schumacher, Fabian; Böhm-Kasper, Oliver; Basten, Melanie
Titel"To flip or not to flip?". Empirische Ergebnisse zu den Vor- und Nachteilen des Einsatzes von Inverted-Classroom-Konzepten in der Lehre.
QuelleAus: Schmohl, Tobias (Hrsg.); To, Kieu-Anh (Hrsg.): Hochschullehre als reflektierte Praxis. Fachdidaktische Fallbeispiele mit Transferpotenzial. 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage Bielefeld: wbv (2019) S. 13-28
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ReiheTeachingXchange. 1
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-7639-6111-5
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-185476
SchlagwörterHochschule; Hochschullehre; Multimedia; Motivation; Selbstwirksamkeit; Methode; Hochschuldidaktik; Forschungsmethode; Methodenkompetenz; Lehramtsstudiengang; Interview; Empirische Untersuchung; Bielefeld; Deutschland
AbstractAusgehend von den in der Forschungsliteratur berichteten Vor- und Nachteilen von Inverted-Classroom-Konzepten (IC) untersucht der vorliegende Beitrag, ob die Vorverlagerung der Wissensvermittlung in eine vorgeschaltete Präsenzphase – mit dem Ziel einer höheren kognitiven Aktivierung in der Präsenzphase – ein geeignetes didaktisches Konzept für den Erwerb forschungsmethodischer Kompetenz in der Lehramtsausbildung darstellt. Nach einer mehrere Meta-Analysen berücksichtigenden Sichtung des Forschungsstands wird über qualitative Interviews (N = 6), die im Kern inhaltsanalytisch ausgewertet werden, erhoben, ob das Format IC in der Selbsteinschätzung der Studierenden zu Motivationssteigerung und verbesserter Selbstwirksamkeitserwartung führt. Zudem wird der Frage nachgegangen, welche Implikationen IC auf die Lerngewohnheiten der Studierenden sowie auf ihren kritischen Umgang mit Informationen hat. Abschließend wird dargestellt, welche Emotionen die Studierenden bei der Umstellung vom traditionellen Format auf IC erlebt haben. Grundlage der Untersuchung ist die Vorlesung „Einführung in die quantitativen Forschungsmethoden“, die im WiSe 2018/2019 an der Universität Bielefeld erstmalig auf IC umgestellt wurde. Insgesamt konnte festgestellt werden, dass IC geeignet ist, die Selbstwirksamkeitserwartung zu erhöhen. Die Studierendensicht im Hinblick auf die motivationale Bewertung der Methode fällt insgesamt indifferent bis positiv aus – wobei mit zunehmender Vertrautheit initiale Skepsis weicht und somit die Zustimmung zu dem Format wächst. Die aus der Vorstrukturierung durch die Lernvideos ausgelöste Konsumhaltung wird allerdings als Gefahr für den kritischen Umgang mit Informationen gesehen. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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