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AutorenBochnig, Stefan; Riedl, Ulrich
TitelDas "Synthese-Modul 3 Umwelt und Freiraum" (9122) im Bachelor-Studiengang Landschaftsarchitektur.
QuelleAus: Schmohl, Tobias (Hrsg.); To, Kieu-Anh (Hrsg.): Hochschullehre als reflektierte Praxis. Fachdidaktische Fallbeispiele mit Transferpotenzial. 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage Bielefeld: wbv (2019) S. 93-99
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ReiheTeachingXchange. 1
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-7639-6111-5
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-185233
SchlagwörterTandem-Methode; Hochschule; Hochschullehre; Landschaftsplanung; Landschaftspflege; Studiengang; Interdisziplinarität; Bachelor-Studiengang; Vorlesung; Begleitkurs; Modularisierung; Ostwestfalen-Lippe; Deutschland
AbstractIm fachgebietsübergreifenden, „Synthese-Modul“ des achtsemestrigen Bachelor-Studiengangs Landschaftsarchitektur werden für das 7. Fachsemester aktuelle Praxisthemen aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln mit den Studierenden diskutiert und bearbeitet. Die interdisziplinäre Notwendigkeit ergibt sich per se aus dem vielschichtigen Wirkungsgefüge von Siedlung und Landschaft als übergreifendem Planungsgegenstand der Landschaftsarchitektur. Es wird nach themenbezogenen Schnittmengen zwischen der vor allem im Siedlungsbereich ästhetisch gestaltend agierenden Freiraumplanung (Fachgebiet Stefan Bochnig) sowie der überwiegend in der freien Landschaft naturschutzorientiert agierenden Landschaftsplanung (Fachgebiet Ulrich Riedl) gesucht. Die Dozenten geben zu vier Themen, die auch jährlich wechseln können, Vorlesungs-Inputs in Form von kommentierten Thesen und stellen diese zusammen mit je einem Praxisbericht (Gastvortrag) in einem von den Studierenden zu moderierenden Plenum zur teils kontroversen, aber primär synergiesuchenden Diskussion. Die begleitende Übung, die durchgängig von beiden Dozenten als Kleingruppenarbeit angeleitet und betreut wird, unterstützt die gewollten Perspektivwechsel und die Argumentationsschulung, wenn für die in der Regel konkurrierenden Nutzungsansprüche eines urban geprägten oder eines naturbetonten Stadt- oder Landschaftsraumes (im regionalen Planungsmaßstab) fallspezifische Lösungen für eine künftige nachhaltige Entwicklung auszuarbeiten und vor einem fiktiven Gremium aus dem Arbeitsgebiet zu präsentieren sind. Dabei werden für die Maßnahmenfindung komplexe Arbeitsmethoden wie insbesondere die Szenario-Technik oder eine strukturierte Zieldiskussion (Leitbild, Qualitätsziele, Handlungsziele) ein- gesetzt. Eine Videodokumentation der Ergebnispräsentation bietet den Studierenden die Möglichkeit, gemeinsam mit den Dozenten in der Kleingruppe die individuellen rhetorischen Fähigkeiten respektive Präsentationstechniken zu optimieren. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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