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AutorenBuchna, Jennifer; Coelen, Thomas; Dollinger, Bernd; Rother, Pia
TitelAbbau von Bildungsbenachteiligung als Mythos? Orientierungen pädagogischer Akteure in (Ganztags-)Grundschulen.
Paralleltitel: Reduction of educational disadvantages as a myth? Orientations of educational actors in (all-day) primary schools.
QuelleIn: Zeitschrift für Pädagogik, 63 (2017) 4, S. 416-436
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0044-3247
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-185849
SchlagwörterGruppendiskussion; Bildungschance; Soziale Ungleichheit; Bildungspolitik; Bildungsangebot; Förderung; Ganztagsbetreuung; Schulleitung; Schulorganisation; Grundschule; Ganztagsschule; Lehrer; Schüler; Sozialer Brennpunkt; Pädagoge; Dokumentarische Methode; Benachteiligter Jugendlicher; Benachteiligtes Kind; Personal; Deutschland; Hessen; Nordrhein-Westfalen; Rheinland-Pfalz
AbstractDer Abbau von Bildungsbenachteiligung ist eine zentrale Legitimation des Ganztagsschulausbaus. Inwiefern diese Programmatik in der pädagogischen Praxis von (Ganztags-)Schulen relevant wird, ist kaum beforscht und wurde deshalb in dem DFG-Projekt "'Bildungsbenachteiligung' als Topos pädagogischer Akteure in Ganztagsschulen" untersucht. Mit Hilfe der Dokumentarischen Methode wurden die Orientierungen von Lehrkräften und weiterem pädagogisch tätigen Personal in acht Grundschulen verschiedener Organisationsformen (von halb- bis ganztägig) in unterschiedlichen Soziallagen rekonstruiert. Die Ergebnisse zeigen, dass der Abbau von Bildungsbenachteiligung nur eine untergeordnete Rolle in den Orientierungsrahmen der pädagogischen Akteure einnimmt. Stattdessen dominieren anderweitige Orientierungsprobleme, welche sich in Schulen gleicher Organisationsform größtenteils ähneln, jedoch entsprechend der Organisationslogiken der jeweiligen Schulen - u. a. mit Bezug auf ihre soziale Lage - seitens der Akteure unterschiedlich bearbeitet werden. (DIPF/Orig.)

The reduction of educational disadvantage is a significant legitimization for the recent expansion of all-day schools in Germany. Yet, there is little research into how this aim impacts primary schools of varying organisational types. Therefore, the authors conducted a DFG-funded project entitled "'Educational disadvantage' as a theme for educational actors in all-day schools". Using the documentary method, the authors reconstructed the orientations of teachers and additional educational staff in eight primary schools with various forms of organisation (part-time to all-day) and with pupils of different social statuses. Their analysis indicates that the reduction of educational disadvantage plays only a negligible role in the orientation framework of both groups of educational actors. Instead, other orientation problems dominate, which are largely similar in schools of similar organisation types, but the educational actors deal with them in different ways that correspond to the organisational logics of the respective schools, for example, by referring to the social status of pupils. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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