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AutorBrügelmann, Hans
Titel„Die Schüler*innen heute können nicht mehr lesen und schreiben" - wirklich nicht (mehr)?
Quelle(2019), 19 S.
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-185343
SchlagwörterAnalphabetismus; Lese-Rechtschreib-Schwäche; Leistungsvergleich; Lesekompetenz; Rechtschreibdidaktik; Geschichte (Histor); Methode
AbstractEs gibt heute zu viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die nicht gut genug lesen und schreiben können, um private, berufliche und öffentliche schriftsprachliche Aufgaben erfolgreich zu bewältigen. Dieses Problem zeigt sich aber auch schon vor 70, 50, 30 Jahren, und zwar in etwa gleicher Größenordnung – allerdings in einer Gesellschaft, deren Alltag weniger stark durch schriftsprachliche Anforderungen bestimmt war, so dass es nicht so auffällig war. Die genannten Probleme treten damals wie heute bei allen Methoden auf, wobei besonders die Unterschiede im Lernerfolg der Kinder innerhalb desselben Ansatzes auffallen; sie verweisen auf die große Bedeutung anderer Faktoren neben der methodischen Konzeption, darunter vor allem ihre Umsetzung durch die Lehrperson. Eine zusätzliche Bestätigung dafür, wie bedeutsam methoden-oder gar schulunabhängige Ursachen für Lernschwierigkeiten von Kindern sind, liefern aktuelle Studien wie PISA, IGLU und der IQB-Ländervergleich, die ähnliche Leistungsverteilungen und vergleichbar große Gruppen mit Problemen in anderen Fächern wie z. B. Mathematik zeigen. Fazit: Es braucht mehr Lehrer*innen, die den Schriftspracherwerb von Kindern verstehen, die über ein breites methodisches Repertoire verfügen und ihren Unterricht mit Engagement betreiben. Aber es sollte auch anerkennt werden, was die Grundschule heute leistet – trotz stark reduzierter Stunden für den Sprachunterricht, trotz erweiterter Ziele (z. B. Textverständnis und -bewertung, Verfassen und selbstständiges Überarbeiten eigener Texte) und schwieriger Rahmenbedingungen. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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