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AutorGronostay, Dorothee
TitelArgument, counterargument, and integration? Patterns of argument reappraisal in controversial classroom discussions.
QuelleIn: Journal of social science education, 15 (2016) 2, S. 42-56
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Beigabengrafische Darstellung; Internetadressen; Literaturangaben; Abbildungen; Tabellen
Spracheenglisch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1618-5293 ; 1439-6246
DOI10.4119/UNIBI/jsse-v15-i2-1482
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-184516
SchlagwörterBildungsforschung; Empirische Forschung; Videoprojekt; Didaktik; Schülerzentrierter Unterricht; Unterrichtsforschung; Unterrichtsmethode; Unterricht; Argumentation; Politische Bildung; Politische Didaktik; Politischer Unterricht; Fachunterricht; Diskurs; Diskussion; Deutschland; Nordrhein-Westfalen
AbstractBeing challenged by opposing views in a controversial discussion can stimulate the production of more elaborate and sophisticated argumentations. According to the model of argument reappraisal (Leitão, 2000), such processes require transactivity, meaning that students do not only give reasons to support their own position (e.g., pro/contra argument) but also try to refute the opponent’s claims (e.g., counterargument) and respond to critique (e.g., integration). However, there is little research in the field of political education that systematically examines how processes of argument reappraisal unfold in student-centered classroom discussions when students were asked to defend (randomly) assigned positions (pro/contra). In this study, four civic education classes (8th/9th grade) in Germany received the same standardized political learning unit and conducted a controversial fishbowl discussion. A total of 452 argumentative moves were coded for argumentative transactivity. The characteristics of this type of discourse will be described regarding the use of argumentative moves and the complexity of argumentations. Explorative sequential analyses revealed five patterns of argument reappraisal that will be illustrated by transcript excerpts. (DIPF/Orig.)

Kontroverse politische Unterrichtsdiskussionen bieten aufgrund der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Standpunkten ein großes Potential für die Entwicklung von elaborierten und differenzierten Argumentationen. Gemäß dem Modell der argumentativen Abwägung (Leitão, 2000) setzt dies Transaktivität, d.h. eine inhaltliche Bezugnahme voraus. Schüler/-innen sollen also nicht nur ihre eigene Position begründen (z.B. Argumente für die Pro- oder Kontra-Position vorbrin-gen), sondern auch versuchen, die Thesen der Opponenten zu widerlegen (z.B. durch Gegenargumente) und auf Kritik an der eigenen Argumentation reagieren (z.B. durch integrative Sprechakte). In der politikdidaktischen Forschung gibt es bislang kaum Studien, die solche Pro-zesse argumentativer Abwägung in Diskussionen mit zugewiesenen Diskussionspositionen (pro oder kontra) untersuchen. In dieser Teilauswertung der Videostudie „Argumentative Lehr-Lern-Prozesse“ im Fachunterricht Politik/Wirtschaft erhielten vier Schulklassen (Jg. 8 und 9) in Nordrhein-Westfalen die gleiche standardisierte politische Unterrichtslektion und führten abschließend eine kontroverse (Fishbowl-)Diskussion mit Positionsvorgabe. Insgesamt wurden 452 argumentative Sprechakte bezüglich der argumentativen Transaktivität kodiert. Die Ergebnisse zeigen charakteristische Besonderheiten dieses Diskursformats hinsichtlich der Verwendung unterschiedlicher argumentativer Sprechakte und in Bezug auf die Komplexität der Argumentationen. Zudem konnten sequenzanalytisch fünf Muster argumentativer Abwägung identifiziert werden, die anhand von Transkriptbeispielen veranschaulicht werden. (Autor)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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