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Autor/inCapparozza, Marcel
TitelRezension zu: Aesaert, K., van Nijlen, D., Vanderlinde, R., Tondeur, J., Devlieger, I. & van Braak, J. (2015). The contribution of pupil, classroom and school level characteristics to primary school pupils’ ICT competences: A performance-based approach. Computers & Education, 87, 55-69. https://doi.org/10.1016/j.compedu.2015.03.014.
QuelleIn: Forschungsmonitor Schule, (2020) 121, 10 S.
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BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2513-0900
SchlagwörterMedienkompetenz; Digitalisierung; Heterogenität; Digitale Medien; Bildungsforschung; Niederlande
AbstractKompetenzen im Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien („Medienkompetenzen“) gelten als bedeutsame schulische Bildungsziele, doch es ist fraglich, inwieweit Schule zu diesen Kompetenzen beiträgt. Das Autorenteam um Aesaert untersucht daher, durch welche Faktoren sich Unterschiede in den Medienkompetenzen von Schülerinnen und Schülern erklären lassen. Dabei berücksichtigen sie Faktoren auf Individualebene (z. B. Geschlecht, Alter, kognitive und motivationale Voraussetzungen), auf Klassenebene (z. B. Einstellung und Kompetenzen der Lehrkraft bezüglich digitaler Medien, Verfügbarkeit von digitalen Medien) sowie auf Schulebene (z. B. Infrastruktur, Vision und Politik der Schule). Für die Untersuchung wurden 378 Sechstklässlerinnen und Sechstklässler an belgischen Schulen, deren Eltern (n = 378), die Klassenlehrkräfte (n = 83) sowie die IT-Koordinatorinnen und Koordinatoren (n = 58) befragt. Daneben wurden Medienkompetenzen der Schülerinnen und Schüler per Computersimulation erhoben, mit der neben technischen und anwendungsbezogenen Fertigkeiten (z. B. eine E-Mail mit Anhang senden) auch Kompetenzen und technische Fertigkeiten höherer Ordnung getestet wurden (z. B. eine Suchmaschine nutzen und die Ergebnisse bewerten). In schrittweisen Mehrebenenanalysen wurden signifikante Einflussfaktoren identifiziert, wobei das finale Modell 36 % der Unterschiede in den Medienkompetenzen erklärt: Einen positiven Einfluss haben Einstellungen der Eltern zu digitalen Medien, die Nutzung von selbstregulativen Lernstrategien, Intelligenz, Geschlecht (zugunsten von Mädchen), sozioökonomischer Status sowie schülerseitige Selbstwirksamkeitserwartungen bezüglich des Einsatzes von digitalen Medien. Eine eher fremdbestimmte Lernmotivation geht dagegen mit schlechteren Testleistungen einher. Auf Unterrichtsebene weist lediglich der Einsatz von digitalen Medien als Informationswerkzeug einen positiven Effekt auf. Im Ergebnis werden die Unterschiede in den Medienkompetenzen vor allem durch individuelle bzw. familiäre Faktoren erklärt. Zur Steigerung dieser Kompetenzen erscheint es daher zweckmäßig, lernwirksame Medienkonzepte zu entwickeln, zu implementieren und individuelle Unterschiede der Schülerinnen und Schüler in den o. g. Einflussfaktoren im Unterricht mit digitalen Medien möglichst zu berücksichtigen. (Orig.).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2020-07
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