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AutorVogeler, Claudia
TitelRezension zu: Ennemoser, M., Sinner, D. & Krajewski, K. (2015). Kurz- und langfristige Effekte einer entwicklungsorientierten Mathematikförderung bei Erstklässlern mit drohender Rechenschwäche. Lernen und Lernstörungen, 4(1), 43-59.
QuelleIn: Forschungsmonitor Schule, (2020) 122, 11 S.
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BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2513-0900
SchlagwörterMathematik; Mathematikunterricht; Mathematische Kompetenz; Rechenschwäche; Training; Leistung; Risikogruppe; Bildungsforschung; Deutschland
AbstractMaßnahmen zur Identifikation und Förderung von mathematischen Basiskompetenzen sollen dazu dienen, Risiken für die Entwicklung einer Rechenschwäche frühzeitig zu erkennen und ihnen präventiv zu begegnen. Ennemoser et al. gehen der Frage nach, inwiefern das Programm „Mengen, zählen, Zahlen“ (MZZ) bei Erstklässlerinnen und Erstklässlern mit Rechenschwäche-Risiko die Zahl-Größen-Kompetenzen verbessert und ob sich ein Transfereffekt auf die Rechenleistung zeigt. Hierzu wurden 64 Kinder mit Rechenschwäche-Risiko aus 13 deutschen Schulklassen aufgeteilt auf eine MZZ-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die regulären Förderunterricht erhielt. Beide Gruppen bearbeiteten wiederholt Tests zu mathematischen Basiskompetenzen (MBK 1+) und zur Rechenleistung: Vor der Förderung (Prätest), nach der fünfwöchigen Förderung (Posttest) und drei Monate später (Follow-up). Kognitive Leistungsfähigkeit (CFT 1) wurde einmalig als Kontrollvariable erhoben. Ausgewertet wurden Wirkungen und Effekte des Programms mithilfe verschiedener statistischer Verfahren (Varianzanalysen mit Messwiederholung, Effektstärken nach Cohen, Pfadmodell mit Mediatoranalyse). Bei vergleichbarer Ausgangslage zeigt die MZZ-Gruppe sowohl im Posttest als auch beim Follow-up einen signifikant größeren Zuwachs der gezielt geförderten Zahl-Größen-Kompetenzen. Hinsichtlich der nicht explizit trainierten Rechenleistungen übertrifft ihr Leistungszuwachs erst beim Follow-up den der Kontrollgruppe (zeitverzögerter Transfereffekt), wobei der Transfereffekt nicht nur durch die erworbenen Zahl-Größen-Kompetenzen verursacht wird, sondern wohl noch weitere, bspw. motivationale Faktoren zum Tragen kommen. Ein Einfluss der kognitiven Grundfähigkeit auf den Follow-up-Leistungszuwachs ist nicht belegbar. Die Untersuchung deutet auf nützliche Effekte des MZZ-Programms hin, auch hinsichtlich des Transfers auf schulische Mathematikleistungen. Die Bedeutsamkeit der Effekte und die Generalisierbarkeit der Ergebnisse sind jedoch fraglich (u. a. keine großen Unterschiede in den Lernergebnissen, kleine Stichprobe, Durchführung des Programms durch Lehramtsstudierende, fehlende Kontrolle der Fördermaßnahmen in der Kontrollgruppe, keine Angaben zur Validität des Tests zur Erfassung der Rechenfertigkeit, begrenzte Berücksichtigung von Kontrollvariablen). (Orig.).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2020-05
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