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AutorenHenke, Justus; Pasternack, Peer
TitelKein systematischer Zusammenhang. Politische Zusammensetzungen der Landesregierungen und die Finanzausstattung der Hochschulen.
QuelleIn: Die Hochschule : Journal für Wissenschaft und Bildung, 27 (2018) 1-2, S. 219-235
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1618-9671
ISBN978-3-937573-63-2
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-182148
SchlagwörterLandesregierung; Partei; Politische Einstellung; Hochschulfinanzierung; Deutschland
AbstractDie Grundfinanzierung der deutschen Hochschulen, gemessen an den laufenden Grundmitteln, ist im Jahrzehnt 2004-2013 im Länderdurchschnitt um 29 Prozent gestiegen. Allerdings verteilt sich diese Entwicklung sehr ungleich über die Bundesländer. Da Haushaltsentscheidungen Parlamentsbeschlüsse, also politische Entscheidungen sind, liegt eine Vermutung nahe: Es hängt wesentlich von den jeweiligen politischen Mehrheiten ab, welche Bedeutung der Hochschulfinanzierung zugewiesen wird. Dies wird im Beitrag überprüft. Die Prüfung ergibt: manchmal, aber nicht systematisch. Es scheinen also andere Ursachen durchschlagskräftiger für die Hochschulfinanzierungen in den Ländern zu sein. Zu drei solcher möglichen Ursachen enthält der Text orientierende Hinweise (Stadtstaaten/Flächenländer, Ost-West, Ausgangsniveau). Bei den beiden explizit geprüften Indikatoren „wirtschaftliche Leistungskraft“ und „Landesgröße“ lassen sich hingegen auch unabhängig von der politischen Prägung der Landesregierungen keine eindeutigen Zusammenhänge zur Hochschulfinanzierung herstellen. Nimmt man all dies zusammen, wird deutlich: Es ist immer eine Faktorenkombination, welche die aktuell gegebene Hochschulfinanzierung bestimmt und erklärt. Dabei kann die parteipolitische Färbung einer Landesregierung einer dieser Faktoren sein, aber als Prädiktor für die künftige Entwicklung der Hochschulfinanzierung lässt sie sich nicht systematisch, sondern allenfalls im Einzelfall nutzen. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
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