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AutorWeiermeier-Märki, Cäcilia
TitelLernen mit Arbeitsplatzbezug direkt im Betrieb. Erfahrungen aus der Schweiz mit dem GO Modell.
Paralleltitel: Workplace-oriented learning directly in the company. Experiences with the GO model in Switzerland.
QuelleIn: Magazin Erwachsenenbildung.at, 13 (2019) 38, 9 S.
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1993-6818
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-181760
SchlagwörterErwachsenenbildung; Betriebliche Weiterbildung; Arbeitsplatz; Niedrig Qualifizierter; Arbeitsplatzbezogene Weiterbildung; Berufliche Erwachsenenbildung; Schweiz
AbstractDer vorliegende Beitrag beschreibt die Ausgangslage, die einzelnen Prozessschritte und die vielgestaltige Umsetzung des seit 2009 in der Schweiz erfolgreich durchgeführten GO Modells. In kurzen Schulungen im Ausmaß von ca. 30 Stunden werden dabei für Mitarbeitende mit geringen Grundkompetenzen – ganz praktisch und zielorientiert für den konkreten Arbeitsplatz – in den Betrieben vor Ort arbeitsplatzbezogene Weiterbildungen angeboten. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden sind weitgehend positiv: Sie fühlen sich gesehen, ernst genommen und wertgeschätzt. Das Schweizer Beispiel zeigt aber auch, wie die Autorin ausführt, dass ein Förderschwerpunkt „Grundkompetenzen am Arbeitsplatz“ alleine nicht ausreicht, das Lernen an die Arbeitsplätze jener Mitarbeitenden zu bringen, die ansonsten in den Betrieben kaum weitergebildet werden. Es gibt zusätzliche Hürden, die es zu nehmen gilt: Die Betriebe müssen das Angebot kennen. Weiterbildungsanbieter brauchen starke Anreize, um das neue Angebot in die Betriebe zu tragen. Und, nach den kurzen Maßnahmen im Betrieb braucht es Anschlusslösungen, damit der Impuls zum Weiterlernen nicht ungenutzt verpufft. (DIPF/Orig.)

This article describes the initial situation, the individual steps of the process and the diverse implementation of the GO model, which has been successfully used in Switzerland since 2009. In short training sessions of around 30 hours, workplace-oriented further education programmes – completely practical and targeted to the specific workplace – are offered on-site in companies to employees with few basic competences. The feedback from the participants is largely positive: They feel acknowledged, taken seriously and valued. As the author explains, the Swiss example also shows that emphasizing „basic competences on the job“ alone is insufficient in bringing learning to the workplaces of those employees who otherwise would hardly receive any further training in the companies. There are additional obstacles that must be overcome: The companies must know what programmes are available. Further education providers need strong incentives to bring new programmes to the companies. And after these short-term measures in the company, additional solutions are required so that the impulse to continue learning does not fizzle out before it can be exploited. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
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