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AutorenLanger, Janet; Herrmann, Maik; Julius, Henri
TitelEffekte einer tiergestützten, bindungsbegleitenden Therapie bei selektivem Mutismus.
Effects of an animal-assisted, attachment based therapy in selective mutism.
QuelleIn: Forschung Sprache, 7 (2019) 3, S. 51-64
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BeigabenLiteraturangaben, Abbildungen, Tabellen
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2196-6818
SchlagwörterMutismus; Stress; Schweigen; Bildungsforschung; Sonderpädagogik; Intervention; Tier; Tiergestützte Therapie
AbstractHintergrund: Die Entstehung des selektiven Mutismus geht mit einer als subjektiv sinnvoll erlebten Stressbewältigung in Form von Schweigen gegenüber bestimmten Personen bzw. Situationen einher. Tiergestützte Interventionen können einen positiven Einfluss auf die Stressregulation von Individuen nehmen. Gleichzeitig lassen sich im Rahmen einer tiergestützten Intervention kommunikative und motivationale Aspekte fördern. Fragestellungen: Welche Effekte hat der Einsatz eines Therapiehundes im Rahmen einer stationären Mutismustherapie? Methodik: Zur Überprüfung der Wirksamkeit der tiergestützten Therapie wurde ein Multiple Baseline Design (MBD) mit drei selektiv mutistischen Kindern (Alter M = 10 Jahre, SD = 2 Jahre) über einen Zeit-raum von 50 Therapiesitzungen pro Kind durchgeführt. Die abhängigen Variablen der verbalen Kommunikation und des emotionalen Ausdrucks wurden mit Hilfe einer Verhaltensbeobachtung erfasst, Stress mittels der Konzentration von Speichelcortisol. Ergebnisse: Die stationäre Therapie bewirkt eine deutliche Symptomreduktion des selektiven Mutismus. Die Effektivität der Therapie wurde zudem durch den Einsatz eines Therapiehundes beschleunigt. Diskussion: Die tiergestützte Therapie bewirkt Verbesserungen auf psychologischer und physiologischer Ebene bei selektiv mutistischen Kindern. Diese lassen sich auf direkte und indirekte Oxytocin-Effekte zurückführen. (Orig.).

Background: The development of selective mutism is associated with a coping strategy in the form of silence to certain people or situations which is subjectivily considered as appropriate. Animal-assisted interventions can have a positive impact on the stress regulation of individuals. At the same time communicative and motivational aspects in therapy could be promoted. Aims: What are the effects of using a therapy dog a spart of a stationary mutism therapy? Methods: To verify the efficacy of animal-assisted therapy, a multiple baseline design (MBD) with three children (age M = 10 years, SD = 2 years) with selective mutism was performed over a period of 50 therapy sessions per child. The dependent variables of verbal communication and emotional expression were recorded by behavioural observation, and stress by the concentration of salivary cortisol. Results: Stationary therapy significantly reduces the symptoms of selective mutism. The effectiveness of the therapy was also accelerated by the use of a therapy dog Discussion: Animal-assisted therapy brings psychological and physiological improvements to children with selective mutism. These can be attributed to direct and indirect oxytocin effects and physiological level. These effects are linked to direct and indirect effects of oxytocin. (Orig.)
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2020-05
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