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AutorenQuinting, Jana; Jonas, Kristina; Stenneken, Prisca; Hußmann, Katja
Titel"Aus dem Rahmen gefallen?".
Metaphern und Idiome zur Identifikation Kognitiver Kommunikationsstörungen.
Paralleltitel: “Out of line?” Using metaphors and idioms to identify cognitive communication disorders.
QuelleIn: Forschung Sprache, 7 (2019) 3, S. 25-38
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BeigabenLiteraturangaben, Tabellen
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2196-6818
SchlagwörterSchädel-Hirn-Trauma; Diagnostik; Kommunikation; Sprache; Teilleistungsstörung; Bildungsforschung; Sonderpädagogik; Kognition
AbstractHintergrund: Obgleich die Inzidenzrate kognitiver Kommunikationsstörungen nach Schädel-Hirn-Traumata (SHT) als hoch eingeschätzt wird (American Speech-Language-Hearing-Association [ASHA], 2005), existieren in Deutschland noch keine standardisierten Diagnostika zur Identifikation entsprechender Auffälligkeiten (Büttner & Glindemann, 2019). Eine häufig berichtete sprachliche Teilleistungs-störung bei kognitiven Kommunikationsstörungen, die die Integration kognitiver Prozesse erfordert, ist die Interpretation figurativer Sprache (Yang, Fuller, Khodaparast, & Krawczyk, 2010).Ziele: Ein bereits an Normsprechern erprobtes, selbsterstelltes Testmaterial zur Interpretation figurativer Sprache soll in einer explorativen Evaluation an Betroffenen mit kognitiven Kommunikationsstörungen durchgeführt werden. Methodik: Es wurden sechs Probanden mit kognitiver Kommunikationsstörung nach SHT untersucht. Neben dem Testverfahren zur Interpretation figurativer Sprache wurden Inhibitionsfähigkeiten (FWIT; Bäumler & Stroop, 1985) und Arbeitsgedächtnisleistungen (‘Zahlen nachsprechen’, WAIS-IV; Wechsler, 2014) erhoben, die mit der Verarbeitung figurativer Sprache in Verbindung gebracht werden. Ergebnisse: Diagnostisch relevante Auffälligkeiten im Test zur Interpretation figurativer Sprache zeigten sich nur bei einem Probanden. Bei diesem waren zudem unterdurchschnittliche Leistungen in den kognitiven Parametern zu beobachten. Schlussfolgerungen/Diskussion: Das Testverfahren konnte bei einem Probanden Auffälligkeiten in der Interpretation figurativer Sprache abbilden. Es ist davon auszugehen, dass bei den anderen Probanden keine Einschränkungen in dieser Teilleistung bestanden. Die Daten unterstreichen die Heterogenität des Störungsbilds und betonen die Notwendigkeit der Entwicklung evaluierter Diagnostikverfahren zur Identifikation kognitiver Kommunikationsstörungen. (Orig.).

Background: Although the incidence rate of cognitive communication disorders (CCDs) after traumatic brain injury (TBI) is estimated to be high (ASHA, 2005), there are still no standardised diagnostic tools in Germany to identify such difficulties (Büttner & Glindemann, 2019). A frequently reported language impairment in CCDs is the incorrect interpretation of figurative language, which requires the integration of cognitive processes (Yang et al., 2010). Aims: A specific measure of figurative language interpretation, which has already been tested on healthy speakers, will be exploratively evaluated on people with CCDs. Methods: Six subjects with CCDs subsequent to TBI were examined. In addition to the test of figurative language, other cognitive parameters (i.e. inhibition abilities (FWIT; Bäumler & Stroop, 1985) and working memory performance (‘Zahlen nachsprechen’, WAIS-IV; Wechsler, 2014)) were assessed. Results: Only one individual exhibited problems in the test of figurative language interpretation. The same participant showed below-average performance in the cognitive parameters. Conclusions: The test of figurative language was able to identify difficulties in the interpretation of figurative language in one case. It can be assumed that the remaining participants did not have any difficulties in figurative language interpretation. Nevertheless, the results confirmed the heterogeneity of CCDs and also emphasise the necessity of developing evaluated diagnostic methods for this population. (Orig.)
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2020-05
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