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AutorSander, Heinz
TitelRezension zu: Eickelmann, B., Gerick, J. & Vennemann, M. (2019). Unerwartet erfolgreiche Schulen im digitalen Zeitalter – Eine Analyse von Schulmerkmalen resilienter Schultypen auf Grundlage der IEA-Studie ICILS 2013. Journal for Educational Research Online, 118-144.
QuelleIn: Forschungsmonitor Schule, (2019) 109, 8 S.
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2513-0900
SchlagwörterPädagogisches Handeln; Kompetenzerwerb; Resilienz; Medienausstattung; Medieneinsatz; Medienkompetenz; Mediennutzung; Schule; Schuleffizienz; Schulentwicklung; Schulleitung; Lehrer; Überdurchschnittliche Leistung; Computerkenntnisse; Digitalisierung; Informationskompetenz; Internationaler Vergleich; Erfolgsfaktor; Typologie; Bildungsforschung; Australien; Dänemark; Deutschland; Kanada; Korea, Republik; Norwegen; Polen; Tschechische Republik
AbstractDas Autorenteam untersucht organisational resiliente Schulen, bei denen – gegen alle Erwartungen – digitale Kompetenzen trotz sozioökonomisch herausfordernder Lage in überdurchschnittlichem Maße vermittelt werden konnten. Den Autorinnen und dem Autor gelingt der Nachweis der Existenz solch resilienter Schulen; in Deutschland sind dies etwa 12% der 136 untersuchten Schulen. In einem zweiten Schritt werden die resilienten Schulen in vier (in Deutschland: drei) auf der Grundlage von schulischen Voraussetzungen und schulischen Prozessmerkmalen empirisch ermittelte Typen klassifiziert: "Kompetente Schulen", die eine hohe Nutzungshäufigkeit digitaler Medien im Unterricht haben; "Zurückhaltende Schulen", welche eine geringe Nutzungshäufigkeit haben und "Pragmatische Schulen", wo eine durchschnittliche Nutzungshäufigkeit vorliegt. Der vierte Typ "Vorreiterschule" existiert den Befunden zufolge in Deutschland nicht. Schließlich wird überprüft, welche Rolle unterschiedlichen Dimensionen des Schulleitungshandelns in den herausgearbeiteten Typen von Schulen zukommt. So zeigt sich etwa, dass Schulen des Typs "Kompetente Schule" vor allem Schulleitungen haben, die eine hohe Priorität auf die Entwicklung einer gemeinsamen pädagogischen Vision legen, Unterrichtsbesuche durchführen und ein systematisches Konzept zur Nutzung von digitalen Medien im Unterricht implementieren. Angesichts der voranschreitenden Digitalisierung und der damit zunehmenden Bedeutung IT-bezogener Kompetenzen ist es sinnvoll, organisational resiliente Schulen in den Fokus der Forschung zu nehmen und deren Eigenschaften herauszuarbeiten. Allerdings müsste dies kontrastierend zu einer Bearbeitung nicht-resilienter Schulen erfolgen, um zeigen zu können, was resiliente Schulen auszeichnet, und um so für die zukünftige Schulentwicklung Anregungen gewinnen zu können. Dies erfolgt aber in dieser Untersuchung nicht. Auch bestehen bei der Untersuchung des Schulleitungshandelns inhaltliche und methodische Unklarheiten, was die Aussagekraft einschränkt. Da nur 16 der in Deutschland untersuchten Schulen als resilient gelten, stellt sich die Frage nach der Repräsentativität und einer vorsichtigen Interpretation der Befunde. Generell ist bei Studien, welche die computer- und informationsbezogenen Kompetenzen erfassen, im Auge zu behalten, dass einerseits ein Teil dieser Kompetenzen auch außerhalb der Schule erworben werden kann, was den Wert einer rein schulbezogenen Studie einschränkt, dass aber andererseits in der Schule auch ein Teil der informationsbezogenen Kompetenzen bereits am Beispiel analoger Quellen erarbeitet wird. Diese Punkte spielen aber für das Design der vorliegenden Studie keine erkennbare Rolle. Allen durchaus positiven Aspekten der Studie stehen damit auch spürbare Mängel gegenüber. (Orig.).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2020-05
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