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AutorSchepp, Heinz-Hermann
TitelErich Weniger: Politische Bildung zwischen Gesellschaft, Staat, Volk.
Paralleltitel: Erich Weniger - political education in the triangle of society, state, and the people.
QuelleIn: Zeitschrift für Pädagogik, 34 (1988) 6, S. 817-838
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BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0044-3247
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-144999
SchlagwörterGesellschaft; Geschichte (Histor); Demokratie; Politische Bildung; Staat; Erwachsenenbildung; Theorie; Geisteswissenschaftliche Pädagogik; Weniger, Erich
AbstractIn den Verfassungen der modernen parlamentarischen Demokratien wird jedem einzelnen eine dreifache Rolle zugewiesen. Die politische Bildung steht damit vor der Aufgabe, das Verhältnis von Mensch-Sein (Freiheit), Bürger-Sein (Gleichheit) und Mitglied-Sein (Einheit) in rationaler Klarheit und zugleich illusionslos so darzustellen, daß sich eine einsichtige Grundlage für ihre Theorie und Praxis ergibt. Erich Weniger gehört zu den ersten Autoren in der neueren Geschichte der politischen Bildung, dem diese komplexe Problematik in Ansätzen bewußt wird. Er stößt dabei auf Schwierigkeiten, die auch noch weitgehend die unsrigen sind. In diesem Aufsatz wird versucht, Wenigers Theorie der politischen Bildung sowohl in ihrer Besonderheit als auch in ihrer allgemeinen demokratietheoretischen Bedeutung zu analysieren und im Blick auf politische Grundprobleme der gegenwärtigen geisteswissenschaftlichen Pädagogik zu bedenken. (DIPF/Orig.)

The constitutions of modern parliamentary democracies assign a threefold role to every individual: He is supposed to develop his personality as a "human being" within the liberal sphere of „society"; as a "citizen" he is expected to integrate himself into the normative system of the state; as a "member" of "the people", representing the state authority, he has to contribute to the feeling of solidarity. It is therefore the task of political education to represent the relation between these three entities - human being (liberty), citizenship (equality), and membership (unity) – with rational clarity and without any illusions, so that a transparent basis for both theory and practice emerges. Erich Weniger was one of the first authors in the recent history of political education to be aware of the complexity of these issues. The author gives an analysis of Weniger's theory of political education with respect to both its peculiarities and its significance for a general theory of democracy. Furthermore, Weniger's concept is related to fundamental problems of current humanities-oriented pedagogics. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
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