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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
AutorenWehrmaker, Svenja; Varnhorn, Kira
TitelSichtweisen zu kooperativen Interventionen bei sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen.
Eine qualitative Analyse im Rahmen des Projektes KIS inklusiv.
Paralleltitel: Perspectives of cooperative interventions for lingual-communicative disorders.
QuelleIn: Praxis Sprache, 64 (2019) 4, S. 201-211
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BeigabenLiteraturangaben, Abbildungen, Tabellen, Anhang
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; online; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2193-9152
DOI10.2443/skv-s-2019-56020190401
SchlagwörterKooperation; Inklusion; Professionalisierung; Kompetenztransfer; Berufspädagogik; Bildungsforschung; Interview; Qualitative Forschung; Studie
AbstractHintergrund: Die Kooperation verschiedener Professionen im Zuge der Inklusion, insbesondere im Förderschwerpunkt Sprache, erscheint als unabdingbar. Die Veränderung des Lernortes hin zur Inklusion prägt zum einen die Kernkompetenzen der beteiligten Professionen und verlangt zum anderen eine Kooperationsfähigkeit hin zu einem Kompetenztransfer. Da es sich bei der Umsetzung von schulischer Inklusion um einen Entwicklungsprozess handelt, sollten bereits innerhalb der universitären Lehrerbildung multiprofessionelle Kooperationserfahrungen gesammelt werden. Im Wintersemester 2016/17 wurde am Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover das Theorie-Praxis-Seminar KIS inklusiv (Kooperative Interventionen bei sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen in der inklusiven Schule) durchgeführt. Ziel war es, Studierenden des Masterstudiengangs Lehramt für Sonderpädagogik mit dem Schwerpunkt Sprache und Kommunikation erste Praxiserfahrungen in der Kooperation mit Regelschullehrkräften einer Grundschule zu ermöglichen. Fragestellung: Der Arbeit liegt folgende Fragestellung zugrunde: Inwieweit nehmen die Regelschullehrkräfte und die Studierenden der Sonder-pädagogik ein Spannungsfeld zwischen Expertise Sprache – Expertise Regelpädagogik und den unterschiedlichen Erfahrungsständen innerhalb der kooperativen Interventionen bei sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen wahr? Methodik: In der vorliegenden Arbeit wurden – angegliedert an das Theorie-Praxis-Seminar - Daten aus problemzentrierten Interviews nach Witzel erhoben (N=6) und qualitativ nach den Schritten des zirkulären Dekonstruierens nach Jaeggi et al. ausgewertet. Ergebnisse: Insgesamt kann die Analyse der Interviews ein breites Spektrum an Wahrnehmungen und Verwirklichungen von multiprofessioneller Kooperation an inklusiven Schulen aufzeigen. Es lässt sich feststellen, dass sich zahlreiche Facetten des konzipierten Spannungsfeldes in der Kooperation durchaus in der Sichtweise der befragten Lehrkräfte und Studierenden widerspiegeln. Gleichzeitig führt die Auseinandersetzung mit den theoretischen Erkenntnissen sowie mit den Ergebnissen der empirischen Erhebung zu einer erweiterten Darstellung des Spannungsfeldes. Schlussfolgerung: Die Arbeit in einem multiprofessionellen Team aus Regelschullehrkräften und Studierenden wird u. a. durch eine unter-schiedliche Qualität des Erfahrungsschatzes geprägt. So konnten die Lehrkräfte explizit von dem theoretisch fundierten Fachwissen der Studierenden, insbesondere in Bezug auf den Umgang mit sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen in der inklusiven Schule, profitieren. Bezogen auf die Projektevaluation lässt sich in Hinblick auf die universitäre Lehrerbildung die Forderung nach einer engen Theorie-Praxis-Verzahnung unterstreichen, in welcher die Reflexion und Begleitung durch die Universität eine zentrale Rolle einnimmt. (Orig.).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2020-04
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