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AutorJehle, May
TitelMöglichkeitsräume des Performativen. Potenziale handlungsorientierter Methoden zur Förderung von Mündigkeit im Politikunterricht.
Paralleltitel: Potentials of action-oriented instruction methods to foster political judgment in civics courses.
QuelleIn: Zeitschrift für interpretative Schul- und Unterrichtsforschung, 6 (2017) 1, S. 68-82
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BeigabenIllustrationen
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2191-3560; 2195-2671
DOI10.3224/zisu.v6i1.06
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-179546
SchlagwörterBildungsprozess; Erfahrung; Urteilsbildung; Mündigkeit; Handlungsorientierung; Unterrichtseinheit; Unterrichtsmethode; Videoaufzeichnung; Politische Bildung; Ambiguität; Analyse; Fallbeispiel; Simulation; Forschungsprojekt; Deutschland
AbstractIm fachdidaktischen Diskurs gilt Mündigkeit als ein ebenso konsensfähiges wie interpretationsbedürftiges Leitziel sozialwissenschaftlicher Bildung. Verstanden wird darunter vor allem die Fähigkeit zu eigenständig begründetem politischen Urteilen und Handeln, was die Fähigkeit der sozialen Perspektivübernahme wie der Reflexion handlungsleitender Emotionen mit einschließt. Vor diesem Hintergrund fragt der Beitrag nach den Potenzialen performativer Vollzüge von Perspektivwechseln beim Einsatz handlungsorientierter Methoden im Politikunterricht. Fokussiert wird dabei auf die Bedeutung von Ambiguitätserfahrungen und leibgebundenen Emotionen, die im Sinne des umrissenen Mündigkeitsverständnisses einer Reflexion bedürfen. Unter Rückgriff auf das theaterpädagogische Konzept der Differenzerfahrung des "Dazwischenstehens" wird anhand eines Fallbeispiels exemplarisch herausgearbeitet, wie im performativen Nachvollzug einer sozialen Perspektivenübernahme emotionale Aspekte und Grenzen von Rationalität im Kontext politischer Urteile zugänglich gemacht werden können. (DIPF/Orig.)

Within the didactical discourse there is no doubt that the concept of "maturity" (Mündigkeit) is a core principle of civic education. As basic idea this concept includes competencies of autonomous and responsible judgment and participation as well as the ability to change perspectives and to thoroughly reflect on emotions in relation to politics. With this in mind, the article discusses the potentials of performing changes in perspective in the context of action-oriented instruction methods in civics courses. The focus is on experiencing ambiguity and emotions, which call for reflections in order to foster the competency of responsible political judgment. An exemplary case study borrows the concept of "being-in-between" from theatre education to demonstrate how emotions and bounded rationality in politics become evident in performing changes of perspective. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
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