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AutorAlbert, Christin
TitelRezension zu: Kessels, U. & Holder, K. (2018). Lehrkräfte zwischen Bildungsstandards und Inklusion: Eine experimentelle Studie zum Einfluss von "Standardisierung" und "Individualiserung" auf die Bezugsnormorientierung. Unterrichtswissenschaft 46(1), 87-104.
QuelleIn: Forschungsmonitor Schule, (2019) 115, 7 S.
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2513-0900
SchlagwörterEinstellung (Psy); Bildungsstandards; Lehrer; Lehrerausbildung; Lehrerbildung; Lehrerrolle; Inklusion; Vorbereitungsdienst; Bildungsforschung; Deutschland
AbstractAktuell existieren das Konzept der Individualisierung (hier am Beispiel Inklusion) und das der Standardisierung (Bildungsstandards) in den deutschen Schulen gleichzeitig. Ob sich diese Konzepte konträr gegenüberstehen oder ergänzen, ist ein offenes Forschungsfeld. Die Leistungsbewertungen bei beiden Ansätzen stehen sich jedoch konträr gegenüber: Während beim Ansatz der Inklusion eine individuelle Bezugsnorm herangezogen wird, beziehen sich Leistungsbewertungen nach Bildungsstandards auf eine soziale und kriteriale Bezugsnorm. Diese angenommenen Widersprüche beider Bezugsnormen gilt es zu untersuchen; und die vorliegende Studie setzt ihren Schwerpunkt dabei darauf, inwiefern Individualisierung und Standardisierung die Bezugsnormorientierung beeinflussen können. Dazu sind die Einstellungen von 57 Lehrkräften im Vorbereitungsdienst zu den Ansätzen „Inklusion“ und „Bildungsstandards“ erfasst worden und im Anschluss sind diesen in einem variierten Verfahren entweder ein Informationstext über Inklusion oder aber ein Informationstext über Bildungsstandards an die Hand gereicht worden. Die Probanden sind daraufhin gebeten worden, Leistungsentwicklungen und Testergebnisse von fiktiven Schülerinnen und Schülern zu bewerten. Die Auswertung der erhobenen Daten hat gezeigt, dass eine Konfrontation mit Bildungsstandards in Kombination mit der Einstellung diesen gegenüber einen Einfluss auf die Bezugsnormorientierung hat. Bei einer positiven Einstellung ist stärker nach der sozialen Bezugsnorm bewertet worden und bei einer negativen Einstellung stärker nach der individuellen Bezugsnorm. Die Konfrontation mit dem Informationstext über Inklusion hat jedoch keinen Einfluss auf die Bezugsnormorientierung gezeigt. Die Studie zeigt Ergebnisse zu einer Thematik, die bisher noch nicht vertieft erforscht worden ist. Die Ergebnisse können zur Reflexion von Bezugsnormorientierungen und zur Diskussion über das potentielle Spannungsverhältnis von Individualisierung und Standardisierung genutzt werden. Die Aussagekraft der Studie ist jedoch aufgrund ihrer kleinen Stichprobe gering. (Orig.).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2020-04
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