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AutorSander, Heinz
TitelRezension zu: Schiefer, I. M., Becker, S. & Artelt, C. (2018). Eine personenzentrierte Betrachtung der Entwicklung des Fachinteresses Deutsch, Mathematik und Englisch von Jahrgangsstufe 4 bis 11. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 65(2), 141-157.
QuelleIn: Forschungsmonitor Schule, (2019) 83, 6 S.
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BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2513-0900
SchlagwörterEinstellung (Psy); Einstellungsänderung; Emotion; Kognitiver Prozess; Geschlechtsspezifischer Unterschied; Schüler; Interesse; Englisch als Zweitsprache; Mathematikunterricht; Muttersprachlicher Unterricht; Entwicklung; Bildungsforschung; Bayern; Hessen; Deutschland
AbstractAus früheren Untersuchungen ist bekannt, dass Schülerinnen und Schüler zunächst mit hohem schulfachbezogenem Interesse in die Schule eintreten, danach sinken die Interessenswerte im Durchschnitt ab und nehmen erst in der Oberstufe wieder etwas zu. Die Betrachtung dieses durchschnittlichen Verlaufs lässt allerdings offen, ob es nicht Untergruppen mit anderen Entwicklungsverläufen gibt. Zudem wird vermutet, dass sich das individuelle Interesse differenziert, d. h. in wenigen Fächern anhält und in anderen absinkt. Schiefer et al. untersuchen diesbezüglich die Angaben von 293 Schülerinnen und Schülern (überwiegend von Gymnasien), die von Jahrgangsstufe 4 bis 11 wiederholt zu ihrem Fachinteresse an Deutsch, Englisch und Mathematik befragt wurden. Die Datenauswertung erfolgte mit Mittelwertvergleichen, Korrelations- und latenten Klassenanalysen. Dabei zeigen sich für alle Fächer im Durchschnitt die erwarteten kurvilinearen Verläufe. Es werden fünf Untergruppen mit unterschiedlichen fachbezogenen Verläufen und Niveaus der Interessensentwicklung identifiziert, wobei jedoch bei keiner ein Absinken des Interesses in der Oberstufe zu erkennen ist. Leider fehlt eine aussagekräftigere Beschreibung der Untergruppen, da mit Ausnahme des Geschlechts andere denkbare Einflussfaktoren auf die Interessensentwicklung bei der Auswertung der Daten keine Rolle spielen (z. B. Migrationshintergrund, Schulform, Herkunftsmilieu). Die Analysen zur Interessensdifferenzierung auf Ebene der Untergruppen liefern nur vereinzelt bestätigende Hinweise, die zudem aufgrund der geringen Fallzahlen überwiegend nicht gesichert sind. Die Vermutung, dass das individuelle Interesse an einzelnen Fächern stabil bleibt und an anderen sinkt, findet demnach keine Bestätigung. Zu Recht verweisen die Autorinnen auf die Notwendigkeit, im Rahmen umfassenderer Studien zukünftig zu besser abgesicherten Befunden zu kommen, mehr Fächer einzubeziehen und hierbei evtl. die Interessensentwicklung in einzelnen Teilbereichen von Fächern zu berücksichtigen. Auch wären im Rahmen der Diskussion Hinweise darauf wünschenswert gewesen, ob die Ergebnisse Relevanz für die Schulpraxis haben bzw. welche Ansatzpunkte für schulisches Handeln sie liefern können. (Orig.).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2020-04
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