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AutorBrügelmann, Hans
TitelDen Einzelnen gerecht werden – in der inklusiven Schule. Mit einer Öffnung des Unterrichts raus aus der Individualisierungsfalle!
QuelleIn: Zeitschrift für Heilpädagogik, 62 (2011) 9, S. 355-362
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-174710
SchlagwörterIndividualisierung; Inklusion; Soziales Lernen; Sonderpädagogik; Meinung; Schule; Lernbedingungen; Lernmethode; Individualisierender Unterricht; Unterrichtsmethode; Unterrichtspraxis
AbstractFür manche ist "Inklusion" bloß ein neuer Modebegriff. Andere halten den Anspruch für überzogen und entschärfen ihn, indem sie den Begriff mit "Integration" gleichsetzen, wie in der offiziellen deutschen Übersetzung der UN-Konvention - und einfach weitermachen wie bisher. Anders als die Integration "der anderen" in eine (als homogen unterstellte) Gruppe "der Normalen" bedeutet die Idee der Inklusion aber die Anerkennung der Unterschiedlichkeit aller Mitglieder und damit der Besonderheit jedes und jeder einzelnen. Inklusion meint also nicht Gleichschritt oder "für alle dasselbe" oder gar Nivellierung der Anforderungen. Im Gegenteil – ohne Individualisierung ist Inklusion und damit die optimale Unterstützung und Förderung des Einzelnen unabhängig von seinem aktuellen Leistungsniveau nicht möglich. Aber diese Öffnung des Lernraums für die je besonderen Voraussetzungen und Möglichkeiten der verschiedenen Schüler/innen bedeutet keinen Verzicht auf gemeinsame Aktivitäten – im Gegenteil: Sie lebt von einem intensiven Lernen mit- und voneinander; vorhandene Unterschiede werden wahrgenommen und bewusst genutzt. "Individualisierungsfalle" haben BUHROW (1999) und REINMANN-ROTHMEIER und MANDL (1999) das Missverständnis eines bloßen neben- statt eines ernsthaften mit- und voneinander Lernens genannt. Ausgangspunkt einer jeden neuen Erfahrung sind danach die persönlichen Deutungen eines jeden Beteiligten. Aber erst die Konfrontation mit den Erfahrungen und Vorstellungen anderer zwingt zur Begründung, zur Überprüfung und ggf. zur Differenzierung des aktuellen Wissens. Aus diesem Austausch kann dann die Verständigung auf eine gemeinsame Sicht oder die Einsicht in den Sinn einer Konvention erwachsen. Wie diese Spannung produktiv gemacht werden kann, will der Autor im Beitrag aufzeigen, u. a. am Beispiel einer dialogischen Leistungsbeurteilung. (Autor)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
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