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AutorenKurtenbach, Stephanie; Bose, Ines; Hannken-Illjes, Kati
TitelArgumentative Fähigkeiten im Vorschulalter – eine korpusbasierte Analyse.
Paralleltitel: Argumentation skills in preschoolers – a corpusbased analysis.
QuelleIn: Forschung Sprache, 7 (2019) 2, S. 26-36
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BeigabenLiteraturangaben, Tabellen
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2196-6818
SchlagwörterGespräch; Vorschule; Kind; Berufspädagogik; Frühpädagogik; Argumentation; Begründung; Sprachkompetenz; Handlungsforschung; Kindertagesstätte
AbstractKinder erwerben kommunikative Mittel zur Erreichung ihrer Ziele im interaktiven Handeln. Eine essentielle diskursiv-pragmatische Fähigkeit ist das Argumentieren: Eigene Standpunkte im Gespräch zu begründen fördert die Selbstwirksamkeit der Kinder und damit potenziell ihre Möglichkeit zur sozialen Teilhabe. Der Beitrag beleuchtet argumentative Fähigkeiten von fünf- bis siebenjährigen Vorschulkindern im Rahmen eines Gesprächskreis-Projekts in einer Kita. Anhand eines Videokorpus von 16 Gesprächskreisen wird untersucht, über welche argumentativen Fähigkeiten die Vorschulkinder in lebensweltlich orientierten Gesprächskreisen verfügen und inwiefern sie dabei von den pädagogischen Fachkräften unterstützt werden. Im Ergebnis zeigen sich für dieses Alter ungewöhnlich viele und komplexe Argumentationsstrukturen. Dabei argumentieren die Vorschulkinder nicht nur zur Bearbeitung von Dissens (persuasives Argumentieren), sondern auch zur Etablierung von geltendem und geteiltem Wissen (exploratives Argumentieren). Insbesondere beim explorativen Argumentieren lassen sich im Korpus argumentative Problemlöseroutinen der Kinder extrahieren, z. B. wiederkehrende Argumentationsschemata. Zudem lassen sich argumentationsförderliche Verhaltensweisen der pädagogischen Fachkräfte extrahieren, welche im Sinne eines Sprachförderpotentials beschrieben werden können (z. B. partnerschaftlicher Umgang mit den Kindern; Assistenz bei Kategorisierung und Lösung von Problemen). Damit eignet sich das Gesprächsformat in besonderem Maße zur Entwicklung und Förderung argumentativer Fähigkeiten bei Kindern. (Orig.).

Children aquire communicative means in order to achieve goals in their interactions with others. One essential discourse-pragmatic abilitiy is argumentation: Being able to give reasons for the own stand-points in a conversation fosters children’s self-efficacy and hence their options for social participation. This paper studies the argumentative abilities of preschoolers - 5-7 years old - during a conversation circle project in a kindergarten. Based on a video-corpus that encompasses 16 conversation circles, the study investigates what argumentative abilities the children have at their disposal in a life-world oriented setting and how the teachers support the children in their argumentation. The study finds exceptionally numerous and complex argumentative structures. Thereby the children do not argue in order to deal with local dissensus (persuasive argumentation) but rather in order to establish valid and collective knowledge (explorative argumentation). Especially in explorative argumentation we can extract children’s solution-oriented routines, as for example reoccurring argumentation schemes. Furtheron we can identify behavioral routines by the teachers that foster argumentation and can be described as a potential to promote linguistic competence (for example treating children as partners; assisting in constructing categories and finding solutions to problems). We argue that the format of lifeworld-oriented conversation circles supports the development and enhancement of argumentative abilities in children. (Orig.)
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2019-12
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