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AutorBaar, Robert
Titel„Aber, dann hätten sie dich nicht gekriegt!“.
Gruppengespräche über ‚Familie‘ im inklusiven Sachunterricht.
QuelleAus: Pech, Detlef (Hrsg.); Schomaker, Claudia (Hrsg.); Simon, Toni (Hrsg.): Inklusion im Sachunterricht. Perspektiven der Forschung. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt (2019) S. 51-62
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ReiheForschungen zur Didaktik des Sachunterrichts. 10
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; online; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-7815-2293-0
SchlagwörterInklusion; Gruppendiskussion; Konstruktion; Familie; Familienstruktur; Adoption; Sachunterricht; Adaptiver Unterricht; Unterrichtsmethode; Unterricht; Didaktik; Bildungsforschung
AbstractWeitgehend unbearbeitet bleibt in der inklusionsbezogenen Schul- und Unterrichtsforschung – auch unter der Prämisse eines breiten Inklusionsbegriffs – bislang die Heterogenitätsdimension „verschiedene Familienformen“ und mit ihr verbundene Exklusionspraktiken in Bildungsinstitutionen. Der geplante Beitrag setzt hier an und eruiert, wie es gelingen kann, Kinder, die in anderen Familienformen als der sog. bürgerlichen Kernfamilie aufwachsen, im Rahmen der Behandlung des Themas „Familie“ im Sachunterricht zu inkludieren, ohne sie einem „Othering“ bzw. einem „Silencing“ (Riegel 2017) auszusetzen. Neben einer theoretisch-analytischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Familie“ als Gegenstand im Sachunterricht wird auf der Grundlage einer empirischen Studie der Frage nachgegangen, welchen Beitrag Gruppengespräche unter Kindern zu einer inklusiven Bearbeitung des Themas beitragen können: Denn im Gespräch, verstanden als „soziales Phänomen der kollektiven Bedeutungsgenese“ (Krummheuer/Brandt 2001, S. 15), werden Differenzen konstruiert und dekonstruiert, Praktiken der Exklusion sowie Inklusion vollzogen. Hierzu wurden 25 Gruppengespräche mit Kindern der 2. Jahrgangsstufe geführt und mit der Dokumentarischen Methode ausgewertet. Identifizierte „Fokussierungsmetaphern“ (Bohnsack 2003, S. 45) wurden zusätzlich nach dem an Toulmin (1969) angelehnten Verfahren von Krummheuer/Brandt (2001) analysiert. Als Ergebnis kann aufgezeigt werden, dass Gruppengespräche als methodische Vorgehensweise im Sachunterricht über ein gewisses Potential auf dem Weg zu einer inklusiven Schule verfügen, die auch Bedingungen familialen Aufwachsens berücksichtigt. Allerdings zeigen sich auch einige Problemlagen, die weitere sachunterrichtsdidaktische Implikationen nach sich ziehen.
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2019-11
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