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AutorBraune, Holger
TitelRezension zu: Hass, C., Fluck, J. & Zimmer-Müller, M. (2018). Wahrgenommener Fortbildungsbedarf von Lehrkräften – eine explorative Studie zum Vergleich von Fortbildungswünschen mit den Anforderungen an das Professionswissen von Lehrpersonen. Empirische Pädagogik, 32(1), S. 77-95.
QuelleIn: Forschungsmonitor Schule, (2019) 81, 7 S.
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2513-0900
SchlagwörterBildungsinhalt; Kompetenz; Wissen; Befragung; Fragebogenerhebung; Vergleichsuntersuchung; Wunsch; Exploration; Schulform; Lehrer; Lehramtsstudent; Lehrerausbildung; Lehrerfortbildung; Geschlecht; Berufliche Fortbildung; Berufserfahrung; Bedarf; Standard; Professionalisierung; Bildungsforschung; Deutschland
AbstractDie KMK-Standards für die Lehrerbildung liefern mit den dort beschriebenen Kompetenzen zumindest formal einen Rahmen für die Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften. Diese erfolgt jedoch oft wenig systematisch und nicht zuletzt angesichts eines erheblichen Teils an fortbildungsabstinenten Lehrkräften stellt sich die Frage, welcher subjektive Fortbildungsbedarf bei Lehrkräften besteht und ob ihre Fortbildungswünsche mit den KMK-Standards korrespondieren. Dieser Frage widmet sich das Autorentrio Hass, Fluck und Zimmer-Müller, indem sie in einer explorativen Studie den subjektiven Fortbildungsbedarf von 176 Lehrkräften mithilfe von Fragebögen erhoben. Die Fortbildungswünsche der nicht repräsentativen Stichprobe wurden kategorisiert und anschließend wurde untersucht, ob sie nach Geschlecht, Dienstalter und Schulform unterschiedlich ausfallen und inwiefern sie sich den Kompetenzen aus den KMK-Standards für die Lehrerbildung zuordnen lassen. Im Ergebnis bestehen häufiger Fortbildungswünsche in den Bereichen Heterogenität/Differenzierung, Inklusion, Medien (und deren Einsatz), Schülerinnen und Schüler mit besonderen Problemen sowie Didaktik und (besondere) Methoden. Während keine geschlechtsspezifischen Unterschiede vorliegen, variiert die inhaltliche Ausrichtung teilweise nach Schulform. So wird subjektiver Fortbildungsbedarf zum Bereich Schülerinnen und Schüler mit besonderen Problemen eher durch Lehrkräfte von Grund- und Realschulen geäußert, zum Bereich Inklusion seltener durch Lehrkräfte von Gesamtschulen und Gymnasien. An Gymnasien bestehen besonders oft fachspezifische Fortbildungswünsche, die zudem als einzige mit der Dienstzeit in Zusammenhang stehen, da Lehrkräfte nach einiger Zeit im Beruf zunehmend ihr Fachwissen auffrischen wollen. Erst im höheren Dienstalter lässt dieser Wunsch merklich nach. Das Autorentrio konstatiert eine relativ hohe Übereinstimmung zwischen dem subjektiven Fortbildungsbedarf und den KMK-Standards für die Lehrerbildung. Die Untersuchung liefert interessante Erkenntnisse, allerdings werden individuelle Kompetenzen der Lehrkräfte und ihre Fortbildungsteilnahme sowie das jeweils verfügbare Bildungsangebot nicht erhoben, so dass unklar bleibt, welcher Bedarf tatsächlich besteht und ob etwas bzw. was ggf. zu ändern wäre, um ihn zu decken. (Orig.).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2019-11
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